Al-Machial: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Glaube an Al-Machial entstammt der Region um [[Shai Anarat|Shai-Anarat]]. Die meisten Gläubigen kommen von dort.
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Es gab und es wird immer nur einen Gott geben: Al-Machial!
Al-Machial gilt seinen Anhängern als der einzig wahre Gott und Schöpfer der Welt. Nach ihrer Lehre reichte die ursprüngliche Kraft nur aus, um einen einzigen Gott hervorzubringen. Dieser erschuf die Welt und ihre Völker; die übrigen Gottheiten seien lediglich von Al-Machial geschaffene Verkörperungen, mit denen er den unterschiedlichen Vorstellungen der Sterblichen entgegenkam.


Vom Anbeginn der Zeit an gab es nur Kraft und Energie genug, einen Gott ins Leben zu rufen, der mächtig genug war, die Welt zu erschaffen. Doch als er das Ergebnis seiner Mühe in den Händen hielt, fand er es öd und leer, so beschloß er es mit Geschöpfen, die seiner Erbauung dienen sollten, zu bevölkern. So entstanden die Rassen der Welt und sie begannen ihr Antlitz zu verändern. Alle waren sich einig, das es einen Gott geben müsse, der das Leben um sie herum geschaffen haben müsse. Doch jeder gab diesem Gott einen anderen Namen, jede Rasse war sich sicher, den wahren, den einzigen Gott zu verehren.


Um den Gemütern der verschiedenen Rassen gerecht zu werden, erschuf Al-Machial jedoch Reinkarnationen seiner selbst, die den Göttern glichen, an die die Sterblichen so gerne glauben wollten. So entstanden [[Ultor]], [[Malagash]], [[Fardea]] usw. Doch der wahre und einzige Gott hielt sich im Hintergrund, ließ die Sterblichen in ihrem kleinlichen Irrglauben von der Vielzahl der Götter.
== Ursprung und Verbreitung ==
Das Zentrum des Glaubens liegt in [[Shai-Anarat]]. Viele Bewohner des Landes betrachten sich als das Volk, das die Vorrangstellung Al-Machials erkannt hat. Andere Religionen gelten ihnen als Irrwege. Neue Gläubige werden dennoch bereitwillig aufgenommen, sofern sie die Gebote Al-Machials vollständig anerkennen.


Zumindest glauben das die Anhänger Al-Machials. Die Menschen aus [[Shai Anarat|Shai-Anarat]] indes wähnen sich als einziges Volk, daß das Geheimnis der Allmacht Al-Machials über die anderen Götter entdeckt hat. Andersglaubende werden oftmals als Irrläufer oder gar geistesschwach abgetan. Neue Anhänger Al-Machials werden jedoch mit Freuden begrüßt, wenn sie sich strikt an die Glaubensgebote des Gottes halten.
Die Beziehungen zu anderen Glaubensgemeinschaften sind spannungsreich. Während Andersgläubige zunächst mit einer gewissen Milde bekehrt werden sollen, duldet die Gemeinschaft in ihren eigenen Reihen keine Verehrung anderer Götter. Während der Kreuzzüge der [[Ultor|Ultorianer]] entstand mit den Hadjidim ein Orden heiliger Glaubenskrieger, der die Religion mit Feuer und Schwert verteidigte.


Alle Anhänger Al-Machials haben besondere Riten und Gebetsformen, mit denen sie ihren Gott verehren oder gar mit ihm kommunizieren. Mit Hilfe gewisser Drogen, Tänze und langen Gebeten begeben sie sich in Trance, ein geistiges Stadium, das von ihnen Tal-Almut genannt wird, ein Zustand größter Nähe zu Al-Machial. Einige Priester [[Suavis]] allerdings behaupten, der Irrsinn der Al-Machiallis sei in der sengenden Hitze [[Shai Anarat|Shai-Anarats]] begründet. Dies alles ist wahrscheinlich der Grund für das anmaßende und weltfremde Verhalten der Jünger dieses Gottes. Die Priester, die Derwishe und Mullahs, predigen fanatisch von der Allmacht ihres Gottes. Gleichwohl verteidigen die Al-Machiallis ihren Glauben mit aller Gewalt gegen die Andersgläubigen und Unwissenden. Während der Kreuzzüge der [[Ultor|Ultorianer]] hat sich z.B. ein Orden heiliger Glaubenskrieger, der Hadjidim gebildet, die ihren Glauben mit Feuer und Schwert zu verteidigen geschworen haben. Die Priesterschaft Al-Machials trägt vor allem reich verzierte weiße oder schwarze Gewänder, die den ganzen Körper verhüllen (Turban, Gesichtsschleier).
== Riten und Priesterschaft ==
Gebete, Tänze und bestimmte Rauschmittel dienen dazu, den Geist zu öffnen und eine Trance zu erreichen. Dieser Zustand größter Nähe zu Al-Machial wird Tal-Almut genannt. Alkohol wird dagegen abgelehnt, weil er den Geist träge mache und den Zugang zu Offenbarungen verschließe.


Das Symbol Al-Machials ist ein weißes oder silbernes Krummschwert auf grünem Grund. Vor allem [[Elfen]], [[Menschen]], [[Halblinge]], und [[Zwerge]] glauben an Al-Machial.
Priester, Derwische und Mullahs verkünden die Allmacht ihres Gottes. Die Priesterschaft trägt meist reich verzierte weiße oder schwarze Gewänder, die den gesamten Körper verhüllen; dazu können Turban und Gesichtsschleier gehören.


Hinweise für Gläubige gibt es hier: [[Al-Machial Spezial]]
== Die Brücke der Reinheit ==
Gebete werden auf dem Yarhun-Al-Machud, der Brücke der Reinheit, verrichtet. Dabei handelt es sich um einen kleinen gewebten Teppich, den ein Priester stets mit sich führt. Seine Zeichen und verschlungenen Muster sollen die Dämonen von Sand und Erde fernhalten.
 
Diese Vorstellung ist eng mit [[Shai-Anarat]] verbunden. Sandstürme, Treibsand, Trockenheit, Springfluten in Wadis, Salzsümpfe und giftige Gase werden als Gefahren verstanden, in denen Erde und Sand eine besondere Rolle spielen. Nach dem Glauben der Al-Machiallis verbergen sich darin bösartige Dämonen vor Al-Machial. Der vom Himmel kommende Regen gilt dagegen als göttlicher Segen. Beim Gebet bildet der Yarhun-Al-Machud daher eine geweihte Grenze zwischen den Gläubigen und den Einflüssen der Erde.
 
== Glaubenssymbol und Anhänger ==
Das Zeichen Al-Machials ist ein weißes oder silbernes Krummschwert auf grünem Grund. Der Glaube findet sich besonders unter [[Menschen]], [[Elfen]], [[Halblinge|Halblingen]] und [[Zwerge|Zwergen]].
 
== Glaubensregeln ==
* Der Glaube ist mit aller Kraft zu verteidigen. Andere Götter dürfen innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft weder verehrt noch unterstützt werden.
* Andersgläubige und Unwissende sollen zunächst mit Milde behandelt und vom wahren Glauben überzeugt werden.
* Gebete sind auf dem Yarhun-Al-Machud zu verrichten; ein Priester führt seine Brücke der Reinheit stets mit sich.
 
== Abweichende Überlieferung ==
Die arkanen Schriften der Anhänger [[Malagash|Malagashs]] schildern die Entstehung des Glaubens anders. Nach dieser Überlieferung blühte vor mehr als 15.000 Jahren im Nip-Delta des heutigen Shai-Anarat der arkane Glaube. Ein Aufständischer namens Al-Machial habe das Volk gegen die Pharaonen und die Priester Malagashs geführt. Erst nach seinem Tod hätten seine Anhänger ihn durch ihren Glauben zu einer Gottheit erhoben. Diese Darstellung widerspricht ausdrücklich der Lehre der Al-Machiallis.
 
[[Kategorie:Religion]]

Version vom 28. August 2026, 05:59 Uhr

Al-Machial
Glaubenssymbol Al-Machial
TypGottheit oder Kult

Al-Machial gilt seinen Anhängern als der einzig wahre Gott und Schöpfer der Welt. Nach ihrer Lehre reichte die ursprüngliche Kraft nur aus, um einen einzigen Gott hervorzubringen. Dieser erschuf die Welt und ihre Völker; die übrigen Gottheiten seien lediglich von Al-Machial geschaffene Verkörperungen, mit denen er den unterschiedlichen Vorstellungen der Sterblichen entgegenkam.


Ursprung und Verbreitung

Das Zentrum des Glaubens liegt in Shai-Anarat. Viele Bewohner des Landes betrachten sich als das Volk, das die Vorrangstellung Al-Machials erkannt hat. Andere Religionen gelten ihnen als Irrwege. Neue Gläubige werden dennoch bereitwillig aufgenommen, sofern sie die Gebote Al-Machials vollständig anerkennen.

Die Beziehungen zu anderen Glaubensgemeinschaften sind spannungsreich. Während Andersgläubige zunächst mit einer gewissen Milde bekehrt werden sollen, duldet die Gemeinschaft in ihren eigenen Reihen keine Verehrung anderer Götter. Während der Kreuzzüge der Ultorianer entstand mit den Hadjidim ein Orden heiliger Glaubenskrieger, der die Religion mit Feuer und Schwert verteidigte.

Riten und Priesterschaft

Gebete, Tänze und bestimmte Rauschmittel dienen dazu, den Geist zu öffnen und eine Trance zu erreichen. Dieser Zustand größter Nähe zu Al-Machial wird Tal-Almut genannt. Alkohol wird dagegen abgelehnt, weil er den Geist träge mache und den Zugang zu Offenbarungen verschließe.

Priester, Derwische und Mullahs verkünden die Allmacht ihres Gottes. Die Priesterschaft trägt meist reich verzierte weiße oder schwarze Gewänder, die den gesamten Körper verhüllen; dazu können Turban und Gesichtsschleier gehören.

Die Brücke der Reinheit

Gebete werden auf dem Yarhun-Al-Machud, der Brücke der Reinheit, verrichtet. Dabei handelt es sich um einen kleinen gewebten Teppich, den ein Priester stets mit sich führt. Seine Zeichen und verschlungenen Muster sollen die Dämonen von Sand und Erde fernhalten.

Diese Vorstellung ist eng mit Shai-Anarat verbunden. Sandstürme, Treibsand, Trockenheit, Springfluten in Wadis, Salzsümpfe und giftige Gase werden als Gefahren verstanden, in denen Erde und Sand eine besondere Rolle spielen. Nach dem Glauben der Al-Machiallis verbergen sich darin bösartige Dämonen vor Al-Machial. Der vom Himmel kommende Regen gilt dagegen als göttlicher Segen. Beim Gebet bildet der Yarhun-Al-Machud daher eine geweihte Grenze zwischen den Gläubigen und den Einflüssen der Erde.

Glaubenssymbol und Anhänger

Das Zeichen Al-Machials ist ein weißes oder silbernes Krummschwert auf grünem Grund. Der Glaube findet sich besonders unter Menschen, Elfen, Halblingen und Zwergen.

Glaubensregeln

  • Der Glaube ist mit aller Kraft zu verteidigen. Andere Götter dürfen innerhalb der eigenen Glaubensgemeinschaft weder verehrt noch unterstützt werden.
  • Andersgläubige und Unwissende sollen zunächst mit Milde behandelt und vom wahren Glauben überzeugt werden.
  • Gebete sind auf dem Yarhun-Al-Machud zu verrichten; ein Priester führt seine Brücke der Reinheit stets mit sich.

Abweichende Überlieferung

Die arkanen Schriften der Anhänger Malagashs schildern die Entstehung des Glaubens anders. Nach dieser Überlieferung blühte vor mehr als 15.000 Jahren im Nip-Delta des heutigen Shai-Anarat der arkane Glaube. Ein Aufständischer namens Al-Machial habe das Volk gegen die Pharaonen und die Priester Malagashs geführt. Erst nach seinem Tod hätten seine Anhänger ihn durch ihren Glauben zu einer Gottheit erhoben. Diese Darstellung widerspricht ausdrücklich der Lehre der Al-Machiallis.