Schattenelfen: Unterschied zwischen den Versionen

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Schon von Beginn an hatte das Volk der [[Elfen]] ein ganz besondere Beziehung zu der Natur und der Kräfte, die ihr innewohnen. Leichter als alle anderen Rassen fiel es ihnen, die Prima Materia zu beeinflußen und zu nutzen. Aber einige von ihnen tauchten zu tief ein in das unfaßbare Wesen der Quintessenz, entdeckten die zerstörerische Macht der dunklen Seite. Und sie fanden Gefallen daran.
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Das führte zu Streit und Uneinigkeit zwischen den Elfen. Die, die der Faszination der dunklen Macht erlegen waren, trennten sich von ihren Schwestern und Brüdern und zogen weit gen Norden, wo sie ihre neue Heimstatt fanden: Cahirsheveen, die mit ewigem Eis bedeckten Inseln weitab im unwirtlichen Nordmeer. So lebensfeindlich die Inseln auch anmuten mögen - unterhalb der Eiskruste lagern unglaubliche Bodenschßtze, die von Sklaven unter erbarmungswürdigen Umstßnden abgebaut werden. Seltene Mineralien und Metalle, Substanzen, die das Manipulieren der Quintessenz erst möglich machen, finden sich hier in rauen Mengen. Das mag auch einer der Gründe sein, dass man im Volksmund davon spricht, dass die Magie auf [[Cahirsheveen]] leichter fließe als anderswo.
'''Das auserwählte Volk von Cahirsheveen'''


Im Laufe der Jahrtausende passten sich die Elfen ihrer neuen Heimat an. Nicht nur optisch - auch ihre Herzen scheinen zu Eis gefroren zu sein. Der Umgang mit der dunklen Macht hat ihr Wesen verzerrt, hat sämtliche elfische Tugenden ins Gegenteil verkehrt. Um ihre eigenen Interessen und Machtgelüste durchzusetzen, schrecken Schattenelfen vor nichts zurück, auch nicht gegenüber ihrem eigenen Volk. Allerdings scheuen die Schattenelfen den offenen Kampf - subtil und heimtückisch suchen sie sich stets den Weg des geringsten Widerstandes, um ihr Ziel zu erreichen. Dennoch gibt es ausgezeichnete Kämpfer unter ihnen. Was immer sie tun, Schattenelfen streben stets nach Perfektion.
== Ursprung ==
In der letzten großen Schlacht auf der Hochebene von [[Kolte]] wurden die Dämonenheere [[Varkaz|Varkaz’]] besiegt. Die Körper der gefallenen Dämonen versanken im ewigen Eis, doch ihr Wesen blieb in der mundanen Sphäre gefangen.


Einige der Schattenelfen stehen [[Malagash]], insbesondere seinem Erzdömon Avatiz sehr nahe; Vorlieben sind vielen Schattenelfen Vorbild und oft genug schenkt der Erzdömon ihnen seine Gunst. Auch finden sich einige verborgene Tempel der [[Arachne]] auf [[Cahirsheveen]]. Viele der Schattenelfen sind allerdings atheistisch - ihre Egozentrik läst einen bedingungslosen Dienst an einer Gottheit nicht zu.
Etwa zwei Jahrtausende später lagerte das Heer der Elfenkönigin Naaikashinar auf der Hochebene von Laharkyl. Die gefangenen Dämonen ergriffen die Gelegenheit und fuhren in elfische Körper. Die von Varkaz geprägten Besessenen flohen auf die Eisinseln [[Cahirsheveen|Cahirsheveens]], wo sich aus elfischer Herkunft, dämonischem Erbe und der lebensfeindlichen Umgebung eine eigenständige Kultur entwickelte.
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Ihre extreme Umgebung hat ihr äußres geprägt: Ihre Haare sind schneeweiß bis silbrig. Auch ihre Haut wirkt wie weißes Porzellan und ist dabei so dünn, dass man oft bläuliche Adern durchschimmern sieht. Ihnen ist dieselbe Schönheit wie allen Elfen zu eigen - nur wirkt sie bei ihnen durch ihr fahles äußeres fast schon gespenstisch verzerrt. Aufgrund ihres äußeren und ihrer Herkunft werden Schattenelfen oft auch als Eiselfen bezeichnet.
== Cahirsheveen und Vuanaka ==
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Unter der Eiskruste Cahirsheveens liegen seltene Mineralien, Metalle und Stoffe, die für die Manipulation der Quintessenz benötigt werden. Versklavte Arbeiter bauen diese Rohstoffe unter erbarmungswürdigen Bedingungen ab. Die Konzentration solcher Stoffe begründet den Ruf, Magie fließe auf den Inseln leichter als anderswo.
 
Die Hauptstadt [[Tanelinn]] liegt teilweise verborgen in einer Spalte auf der Hochebene der größten Insel. Über [[Vuanaka]] werden Nahrung, Sklaven und Handelsgüter mit schlanken Eisseglern zu den Inseln gebracht, da dort selbst kaum etwas gedeiht.
 
== Herrschaft und Familien ==
Der Cahirdan herrscht mit absoluter Macht; sein Titel bedeutet in Nayla-Shirrin „funkelnder Kristall“. Unter ihm stehen die großen Familien. Ihr Rang richtet sich danach, wie weit sie ihre Abstammung auf einen dämonischen Urahn zurückführen können. Die Bezeichnung als „Kinder“ dieses Ahnen entspricht einem Adelstitel.
 
Nach dem Tod eines Cahirdan stellt jede Familie einen Anwärter. Eine Aufgabe soll den Würdigsten bestimmen und führt die Kandidaten oft weit über die Inseln hinaus. Einfluss, Gefolgschaft und die Unterstützung der eigenen Familie entscheiden dabei ebenso stark wie die eigentliche Bewährung.
 
== Gesellschaft, Glaube und Fortpflanzung ==
Schattenelfen streben nach persönlicher Macht und Perfektion. Intrige, Medizin, Magie und subtile Gewalt gelten ihnen häufig mehr als der offene Kampf, obwohl auch ausgezeichnete Kämpfer aus ihrem Volk hervorgehen.
 
Seit der Wiedererweckung Varkaz’ ist sein Kult Staatsreligion. Tempel der [[Arachne]] und des Avatiz bestehen nur noch im Verborgenen. Wegen ihrer Herkunft nennen sich Schattenelfen auch „Ciandavarin“, das auserwählte Volk.
 
Über lange Zeit konnten sie sich kaum natürlich fortpflanzen und schufen Nachkommen mit medizinischen und magischen Verfahren. Seit Varkaz zum Gott aufstieg, ist geschlechtliche Fortpflanzung wieder möglich. Dadurch entsteht ein wachsender Gegensatz zwischen natürlich Geborenen und den zahlreichen Klonen.
 
== Erscheinung ==
Schattenelfen sind schlank, hochgewachsen und wirken oft noch fragiler als andere [[Elfen]]. Schneeweißes bis silbriges Haar, porzellanfarbene dünne Haut und sichtbar durchscheinende bläuliche Adern prägen ihr Äußeres. Ihre elfische Schönheit wirkt dadurch fremd und gespenstisch. Sie werden deshalb auch Eiselfen genannt.
 
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Aktuelle Version vom 6. September 2026, 07:25 Uhr

Schattenelfen
Schattenelfen
HeimatCahirsheveen
HerkunftElfische Vorfahren und dämonisches Erbe
GesellschaftUnter der Eiskruste Cahirsheveens verwurzelt
BesonderheitenVon Varkaz geprägte Geschichte und eigene Kultur
SpielbarkeitSpielbares Volk

Das auserwählte Volk von Cahirsheveen

Ursprung

In der letzten großen Schlacht auf der Hochebene von Kolte wurden die Dämonenheere Varkaz’ besiegt. Die Körper der gefallenen Dämonen versanken im ewigen Eis, doch ihr Wesen blieb in der mundanen Sphäre gefangen.

Etwa zwei Jahrtausende später lagerte das Heer der Elfenkönigin Naaikashinar auf der Hochebene von Laharkyl. Die gefangenen Dämonen ergriffen die Gelegenheit und fuhren in elfische Körper. Die von Varkaz geprägten Besessenen flohen auf die Eisinseln Cahirsheveens, wo sich aus elfischer Herkunft, dämonischem Erbe und der lebensfeindlichen Umgebung eine eigenständige Kultur entwickelte.

Cahirsheveen und Vuanaka

Unter der Eiskruste Cahirsheveens liegen seltene Mineralien, Metalle und Stoffe, die für die Manipulation der Quintessenz benötigt werden. Versklavte Arbeiter bauen diese Rohstoffe unter erbarmungswürdigen Bedingungen ab. Die Konzentration solcher Stoffe begründet den Ruf, Magie fließe auf den Inseln leichter als anderswo.

Die Hauptstadt Tanelinn liegt teilweise verborgen in einer Spalte auf der Hochebene der größten Insel. Über Vuanaka werden Nahrung, Sklaven und Handelsgüter mit schlanken Eisseglern zu den Inseln gebracht, da dort selbst kaum etwas gedeiht.

Herrschaft und Familien

Der Cahirdan herrscht mit absoluter Macht; sein Titel bedeutet in Nayla-Shirrin „funkelnder Kristall“. Unter ihm stehen die großen Familien. Ihr Rang richtet sich danach, wie weit sie ihre Abstammung auf einen dämonischen Urahn zurückführen können. Die Bezeichnung als „Kinder“ dieses Ahnen entspricht einem Adelstitel.

Nach dem Tod eines Cahirdan stellt jede Familie einen Anwärter. Eine Aufgabe soll den Würdigsten bestimmen und führt die Kandidaten oft weit über die Inseln hinaus. Einfluss, Gefolgschaft und die Unterstützung der eigenen Familie entscheiden dabei ebenso stark wie die eigentliche Bewährung.

Gesellschaft, Glaube und Fortpflanzung

Schattenelfen streben nach persönlicher Macht und Perfektion. Intrige, Medizin, Magie und subtile Gewalt gelten ihnen häufig mehr als der offene Kampf, obwohl auch ausgezeichnete Kämpfer aus ihrem Volk hervorgehen.

Seit der Wiedererweckung Varkaz’ ist sein Kult Staatsreligion. Tempel der Arachne und des Avatiz bestehen nur noch im Verborgenen. Wegen ihrer Herkunft nennen sich Schattenelfen auch „Ciandavarin“, das auserwählte Volk.

Über lange Zeit konnten sie sich kaum natürlich fortpflanzen und schufen Nachkommen mit medizinischen und magischen Verfahren. Seit Varkaz zum Gott aufstieg, ist geschlechtliche Fortpflanzung wieder möglich. Dadurch entsteht ein wachsender Gegensatz zwischen natürlich Geborenen und den zahlreichen Klonen.

Erscheinung

Schattenelfen sind schlank, hochgewachsen und wirken oft noch fragiler als andere Elfen. Schneeweißes bis silbriges Haar, porzellanfarbene dünne Haut und sichtbar durchscheinende bläuliche Adern prägen ihr Äußeres. Ihre elfische Schönheit wirkt dadurch fremd und gespenstisch. Sie werden deshalb auch Eiselfen genannt.