Suavis: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Seite wurde neu angelegt: „Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids, die alle Kreaturen der Welt, gleich welcher Art, mit offenen Armen empfängt. Ihr Mitleid und ihre Liebe ist fast grenzenlos und macht vor Äußerlichkeiten wie Rasse und Aussehen nicht halt. Als am Anfang aller Dinge Suavis geboren wurde, wurde mit ihr die ganze Welt ins Leben gerufen. So tiefgründig ist diese Abhängigkeit, das die Eine ohne die Andere nicht existieren kann. Das Herz, das Suavis ist, durchpu…“
 
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Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids, die alle Kreaturen der Welt, gleich welcher Art, mit offenen Armen empfängt. Ihr Mitleid und ihre Liebe ist fast grenzenlos und macht vor Äußerlichkeiten wie Rasse und Aussehen nicht halt. Als am Anfang aller Dinge Suavis geboren wurde, wurde mit ihr die ganze Welt ins Leben gerufen. So tiefgründig ist diese Abhängigkeit, das die Eine ohne die Andere nicht existieren kann.
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Das Herz, das Suavis ist, durchpulst die Welt mit ihrer Macht und ihren Gefühlen, ihr Blut ist das Wesen aller Dinge. Jeder Priester weiß, daß Gefühle Macht verleihen, gleich welcher Art diese Empfindung sein mag. Die Priester Suavis jedoch preisen vor allen Dingen Liebe, Verständnis und Mitleid. Haß, Agression, Neid und andere negative Empfindungen nehmen sie auch zur Kenntnis, unterdrücken und kontrollieren sie allerdings. Deswegen streben Suaviten stets eine Reinheit des Geistes an, während die Anhänger Malagashs oder Arachnes in ihren Augen diese negativen Emotionen nicht kontrolliern können oder wollen.  
Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids. Ihre Liebe gilt allen Geschöpfen unabhängig von Herkunft, Volk oder Erscheinung. In der Lehre ihrer Priester ist Suavis das Herz der Welt: Ihre Kraft und ihre Gefühle durchströmen alles Leben, und die Welt könne ebenso wenig ohne sie bestehen wie sie ohne die Welt.


Suavis verfolgt diese Andersgläubigen nicht mit Waffengewalt, sie lehnt die Anhänger der dunklen Götter jedoch ab und wird nur in den seltensten Fällen Hilfe gewähren. Doch jedem Sterblichen steht es frei, sein weltlichem Dasein eine andere Wendung zu geben. Suavis, also das Herz der Welt, ist ständig bemüht, ihren Gläubigen ihren Idealen so nah wie möglich zu bringen. Dies geschieht durch zahlreiche Reinkarnationen, die die Sterblichen durchlaufen, denn die Seele eines jeden ist unsterblich, der Körper aber vergeht. Immer wieder passiert dies, immer wieder erhalten die Sterblichen die Chance auf ein reineres, erfüllteres Leben.


Dieser Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt währt so lange, bis das Herz die Gefühle aller lebenden Wesen gereinigt hat. Viele Priester jedoch ziehen es vor, fern der Tempel, in unerforschten Gebieten, immer auf der Suche nach verborgenen Wissensschätzen oder Artefakten aus uralter Zeit umherzuziehen. Diese Priester nennen sich selbst "Radverda", was Sucher heißt und horten eifrig Wissen, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere jedoch ziehen als Missionare durch das Land, selbst in Gegenden, in denen Orks, Oger und schlimmere Wesen hausen. Ständig in Todesgefahr, predigen sie dennoch Liebe und Mitleid und versuchen andere von diesem Glauben zu überzeugen. Priester der Suavis bevorzugen schlichte Kutten in Farben zwischen braun, rot und gelb, bar jeglichen Schmucks. Das Zeichen Suavis sind die Überschneidungsflächen drei ineinandergeschobener Kreise. Ein Kreis steht für die Liebe, einer für das Wissen und einer für die Weisheit. In manchen Fällen umschließt ein großer Kreis das Zeichen um so den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die Güte Suavis, die alles umhüllt, zu symbolisieren.
== Gefühle und Reinheit des Geistes ==
Suaviten betrachten Gefühle als Quelle von Macht. Liebe, Verständnis und Mitleid stehen im Mittelpunkt ihres Glaubens. Hass, Neid, Aggression und andere zerstörerische Empfindungen werden nicht geleugnet, sollen aber erkannt, beherrscht und überwunden werden. Darin unterscheiden sich die Anhänger Suavis nach ihrem eigenen Verständnis besonders von den Kulten [[Malagash|Malagashs]] und [[Arachne|Arachnes]].


Die folgenden Rassen fühlen sich vom Glauben an Suavis besonders angezogen: [[Menschen]], [[Elfen]], [[Zwerge]] und [[Halblinge]].
Andersgläubige werden nicht mit Waffengewalt verfolgt. Anhänger dunkler Gottheiten erfahren jedoch nur selten Unterstützung, solange sie an ihrem Weg festhalten. Da jeder Sterbliche sein Leben ändern kann, bleibt Umkehr grundsätzlich möglich.


Hinweise für Gläubige gibt es hier: [[Suavis Spezial]]
== Tod, Wiedergeburt und Madra ==
Die Seele gilt als unsterblich, während der Körper vergeht. Durch wiederholte Verkörperungen erhält jedes Wesen neue Möglichkeiten, ein reineres und erfüllteres Leben zu führen. Dieser Kreislauf von Tod und Wiedergeburt dauert an, bis die Gefühle des Lebewesens vollständig geläutert sind.
 
Die Priesterschaft unterscheidet 127 Stufen geistiger Vollkommenheit, die Madren. Je höher das erreichte Madra, desto weiter ist ein Priester auf dem Weg zu Suavis fortgeschritten. Wer die 127. Stufe überschreitet, soll sich entkörperlichen und in den Madran-Talamir eingehen, den Zustand vollkommenen Einsseins mit der Göttin.
 
== Tempel, Wissen und Wanderschaft ==
Da Suavis als Herz und Mittelpunkt der Welt alles wahrnimmt, wird sie auch Hüterin des Wissens genannt. Ihre Tempel verbinden religiöse Stätten mit Hospitälern und Bibliotheken. Hilfesuchende sollen dort Beistand erhalten, während Wissensdurstige Zugang zu den gesammelten Schriften finden.
 
Einige Priester ziehen als Radverda, als Sucher, durch unerforschte Gebiete. Sie suchen verborgene Erkenntnisse und alte Artefakte, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere wirken als Missionare und tragen die Botschaft von Liebe und Mitleid selbst in gefährliche Gegenden.
 
== Priesterschaft und Glaubenssymbol ==
Priester Suavis tragen schlichte, schmucklose Kutten in Braun-, Rot- oder Gelbtönen. Das Glaubenszeichen besteht aus den Überschneidungsflächen dreier ineinandergeschobener Kreise. Sie stehen für Liebe, Wissen und Weisheit. Ein umschließender großer Kreis kann den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die alles umfassende Güte Suavis symbolisieren.
 
Besonders [[Menschen]], [[Elfen]], [[Zwerge]] und [[Halblinge]] fühlen sich zu diesem Glauben hingezogen.
 
== Glaubensregeln ==
* Priester sollen in Armut und Demut leben und nur das zum Leben Notwendige besitzen. Manche verzichten vollständig auf weltlichen Reichtum und ziehen bettelnd umher.
* Ein Priester darf kein anderes Wesen töten, außer zur Selbstverteidigung.
* Als Waffe ist nur eine stumpfe Schlagwaffe erlaubt.
* Ein Hilfegesuch darf nicht ungehört bleiben. Soweit es möglich ist, muss Beistand geleistet werden.
 
== Überlieferte Glaubensschriften ==
Eine Abhandlung des Radverda Basil Beutelschneid ist im Bereich [[Chroniken und In-Time-Dokumente#Suavis|Chroniken und In-Time-Dokumente]] verzeichnet.
 
[[Kategorie:Religion]]

Aktuelle Version vom 6. September 2026, 07:25 Uhr

Suavis
Glaubenssymbol Suavis
TypGottheit oder Kult

Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids. Ihre Liebe gilt allen Geschöpfen unabhängig von Herkunft, Volk oder Erscheinung. In der Lehre ihrer Priester ist Suavis das Herz der Welt: Ihre Kraft und ihre Gefühle durchströmen alles Leben, und die Welt könne ebenso wenig ohne sie bestehen wie sie ohne die Welt.


Gefühle und Reinheit des Geistes

Suaviten betrachten Gefühle als Quelle von Macht. Liebe, Verständnis und Mitleid stehen im Mittelpunkt ihres Glaubens. Hass, Neid, Aggression und andere zerstörerische Empfindungen werden nicht geleugnet, sollen aber erkannt, beherrscht und überwunden werden. Darin unterscheiden sich die Anhänger Suavis nach ihrem eigenen Verständnis besonders von den Kulten Malagashs und Arachnes.

Andersgläubige werden nicht mit Waffengewalt verfolgt. Anhänger dunkler Gottheiten erfahren jedoch nur selten Unterstützung, solange sie an ihrem Weg festhalten. Da jeder Sterbliche sein Leben ändern kann, bleibt Umkehr grundsätzlich möglich.

Tod, Wiedergeburt und Madra

Die Seele gilt als unsterblich, während der Körper vergeht. Durch wiederholte Verkörperungen erhält jedes Wesen neue Möglichkeiten, ein reineres und erfüllteres Leben zu führen. Dieser Kreislauf von Tod und Wiedergeburt dauert an, bis die Gefühle des Lebewesens vollständig geläutert sind.

Die Priesterschaft unterscheidet 127 Stufen geistiger Vollkommenheit, die Madren. Je höher das erreichte Madra, desto weiter ist ein Priester auf dem Weg zu Suavis fortgeschritten. Wer die 127. Stufe überschreitet, soll sich entkörperlichen und in den Madran-Talamir eingehen, den Zustand vollkommenen Einsseins mit der Göttin.

Tempel, Wissen und Wanderschaft

Da Suavis als Herz und Mittelpunkt der Welt alles wahrnimmt, wird sie auch Hüterin des Wissens genannt. Ihre Tempel verbinden religiöse Stätten mit Hospitälern und Bibliotheken. Hilfesuchende sollen dort Beistand erhalten, während Wissensdurstige Zugang zu den gesammelten Schriften finden.

Einige Priester ziehen als Radverda, als Sucher, durch unerforschte Gebiete. Sie suchen verborgene Erkenntnisse und alte Artefakte, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere wirken als Missionare und tragen die Botschaft von Liebe und Mitleid selbst in gefährliche Gegenden.

Priesterschaft und Glaubenssymbol

Priester Suavis tragen schlichte, schmucklose Kutten in Braun-, Rot- oder Gelbtönen. Das Glaubenszeichen besteht aus den Überschneidungsflächen dreier ineinandergeschobener Kreise. Sie stehen für Liebe, Wissen und Weisheit. Ein umschließender großer Kreis kann den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die alles umfassende Güte Suavis symbolisieren.

Besonders Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge fühlen sich zu diesem Glauben hingezogen.

Glaubensregeln

  • Priester sollen in Armut und Demut leben und nur das zum Leben Notwendige besitzen. Manche verzichten vollständig auf weltlichen Reichtum und ziehen bettelnd umher.
  • Ein Priester darf kein anderes Wesen töten, außer zur Selbstverteidigung.
  • Als Waffe ist nur eine stumpfe Schlagwaffe erlaubt.
  • Ein Hilfegesuch darf nicht ungehört bleiben. Soweit es möglich ist, muss Beistand geleistet werden.

Überlieferte Glaubensschriften

Eine Abhandlung des Radverda Basil Beutelschneid ist im Bereich Chroniken und In-Time-Dokumente verzeichnet.