Suavis: Unterschied zwischen den Versionen
Becko (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids, die alle Kreaturen der Welt, gleich welcher Art, mit offenen Armen empfängt. Ihr Mitleid und ihre Liebe ist fast grenzenlos und macht vor Äußerlichkeiten wie Rasse und Aussehen nicht halt. Als am Anfang aller Dinge Suavis geboren wurde, wurde mit ihr die ganze Welt ins Leben gerufen. So tiefgründig ist diese Abhängigkeit, das die Eine ohne die Andere nicht existieren kann. Das Herz, das Suavis ist, durchpu…“ |
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Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids. Ihre Liebe gilt allen Geschöpfen unabhängig von Herkunft, Volk oder Erscheinung. In der Lehre ihrer Priester ist Suavis das Herz der Welt: Ihre Kraft und ihre Gefühle durchströmen alles Leben, und die Welt könne ebenso wenig ohne sie bestehen wie sie ohne die Welt. | |||
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Suaviten betrachten Gefühle als Quelle von Macht. Liebe, Verständnis und Mitleid stehen im Mittelpunkt ihres Glaubens. Hass, Neid, Aggression und andere zerstörerische Empfindungen werden nicht geleugnet, sollen aber erkannt, beherrscht und überwunden werden. Darin unterscheiden sich die Anhänger Suavis nach ihrem eigenen Verständnis besonders von den Kulten [[Malagash|Malagashs]] und [[Arachne|Arachnes]]. | |||
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== Tod, Wiedergeburt und Madra == | |||
Die Seele gilt als unsterblich, während der Körper vergeht. Durch wiederholte Verkörperungen erhält jedes Wesen neue Möglichkeiten, ein reineres und erfüllteres Leben zu führen. Dieser Kreislauf von Tod und Wiedergeburt dauert an, bis die Gefühle des Lebewesens vollständig geläutert sind. | |||
Die Priesterschaft unterscheidet 127 Stufen geistiger Vollkommenheit, die Madren. Je höher das erreichte Madra, desto weiter ist ein Priester auf dem Weg zu Suavis fortgeschritten. Wer die 127. Stufe überschreitet, soll sich entkörperlichen und in den Madran-Talamir eingehen, den Zustand vollkommenen Einsseins mit der Göttin. | |||
== Tempel, Wissen und Wanderschaft == | |||
Da Suavis als Herz und Mittelpunkt der Welt alles wahrnimmt, wird sie auch Hüterin des Wissens genannt. Ihre Tempel verbinden religiöse Stätten mit Hospitälern und Bibliotheken. Hilfesuchende sollen dort Beistand erhalten, während Wissensdurstige Zugang zu den gesammelten Schriften finden. | |||
Einige Priester ziehen als Radverda, als Sucher, durch unerforschte Gebiete. Sie suchen verborgene Erkenntnisse und alte Artefakte, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere wirken als Missionare und tragen die Botschaft von Liebe und Mitleid selbst in gefährliche Gegenden. | |||
== Priesterschaft und Glaubenssymbol == | |||
Priester Suavis tragen schlichte, schmucklose Kutten in Braun-, Rot- oder Gelbtönen. Das Glaubenszeichen besteht aus den Überschneidungsflächen dreier ineinandergeschobener Kreise. Sie stehen für Liebe, Wissen und Weisheit. Ein umschließender großer Kreis kann den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die alles umfassende Güte Suavis symbolisieren. | |||
Besonders [[Menschen]], [[Elfen]], [[Zwerge]] und [[Halblinge]] fühlen sich zu diesem Glauben hingezogen. | |||
== Glaubensregeln == | |||
* Priester sollen in Armut und Demut leben und nur das zum Leben Notwendige besitzen. Manche verzichten vollständig auf weltlichen Reichtum und ziehen bettelnd umher. | |||
* Ein Priester darf kein anderes Wesen töten, außer zur Selbstverteidigung. | |||
* Als Waffe ist nur eine stumpfe Schlagwaffe erlaubt. | |||
* Ein Hilfegesuch darf nicht ungehört bleiben. Soweit es möglich ist, muss Beistand geleistet werden. | |||
== Überlieferte Glaubensschriften == | |||
Eine Abhandlung des Radverda Basil Beutelschneid ist im Bereich [[Chroniken und In-Time-Dokumente#Suavis|Chroniken und In-Time-Dokumente]] verzeichnet. | |||
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Aktuelle Version vom 6. September 2026, 07:25 Uhr
| Suavis | |
|---|---|
| Typ | Gottheit oder Kult |
Suavis ist die sanfte Göttin des Mitleids. Ihre Liebe gilt allen Geschöpfen unabhängig von Herkunft, Volk oder Erscheinung. In der Lehre ihrer Priester ist Suavis das Herz der Welt: Ihre Kraft und ihre Gefühle durchströmen alles Leben, und die Welt könne ebenso wenig ohne sie bestehen wie sie ohne die Welt.
Gefühle und Reinheit des Geistes
Suaviten betrachten Gefühle als Quelle von Macht. Liebe, Verständnis und Mitleid stehen im Mittelpunkt ihres Glaubens. Hass, Neid, Aggression und andere zerstörerische Empfindungen werden nicht geleugnet, sollen aber erkannt, beherrscht und überwunden werden. Darin unterscheiden sich die Anhänger Suavis nach ihrem eigenen Verständnis besonders von den Kulten Malagashs und Arachnes.
Andersgläubige werden nicht mit Waffengewalt verfolgt. Anhänger dunkler Gottheiten erfahren jedoch nur selten Unterstützung, solange sie an ihrem Weg festhalten. Da jeder Sterbliche sein Leben ändern kann, bleibt Umkehr grundsätzlich möglich.
Tod, Wiedergeburt und Madra
Die Seele gilt als unsterblich, während der Körper vergeht. Durch wiederholte Verkörperungen erhält jedes Wesen neue Möglichkeiten, ein reineres und erfüllteres Leben zu führen. Dieser Kreislauf von Tod und Wiedergeburt dauert an, bis die Gefühle des Lebewesens vollständig geläutert sind.
Die Priesterschaft unterscheidet 127 Stufen geistiger Vollkommenheit, die Madren. Je höher das erreichte Madra, desto weiter ist ein Priester auf dem Weg zu Suavis fortgeschritten. Wer die 127. Stufe überschreitet, soll sich entkörperlichen und in den Madran-Talamir eingehen, den Zustand vollkommenen Einsseins mit der Göttin.
Tempel, Wissen und Wanderschaft
Da Suavis als Herz und Mittelpunkt der Welt alles wahrnimmt, wird sie auch Hüterin des Wissens genannt. Ihre Tempel verbinden religiöse Stätten mit Hospitälern und Bibliotheken. Hilfesuchende sollen dort Beistand erhalten, während Wissensdurstige Zugang zu den gesammelten Schriften finden.
Einige Priester ziehen als Radverda, als Sucher, durch unerforschte Gebiete. Sie suchen verborgene Erkenntnisse und alte Artefakte, um die Bibliotheken der Tempel zu bereichern. Andere wirken als Missionare und tragen die Botschaft von Liebe und Mitleid selbst in gefährliche Gegenden.
Priesterschaft und Glaubenssymbol
Priester Suavis tragen schlichte, schmucklose Kutten in Braun-, Rot- oder Gelbtönen. Das Glaubenszeichen besteht aus den Überschneidungsflächen dreier ineinandergeschobener Kreise. Sie stehen für Liebe, Wissen und Weisheit. Ein umschließender großer Kreis kann den ewigen Kreislauf der Wiedergeburt und die alles umfassende Güte Suavis symbolisieren.
Besonders Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge fühlen sich zu diesem Glauben hingezogen.
Glaubensregeln
- Priester sollen in Armut und Demut leben und nur das zum Leben Notwendige besitzen. Manche verzichten vollständig auf weltlichen Reichtum und ziehen bettelnd umher.
- Ein Priester darf kein anderes Wesen töten, außer zur Selbstverteidigung.
- Als Waffe ist nur eine stumpfe Schlagwaffe erlaubt.
- Ein Hilfegesuch darf nicht ungehört bleiben. Soweit es möglich ist, muss Beistand geleistet werden.
Überlieferte Glaubensschriften
Eine Abhandlung des Radverda Basil Beutelschneid ist im Bereich Chroniken und In-Time-Dokumente verzeichnet.