Anguir: Unterschied zwischen den Versionen
Becko (Diskussion | Beiträge) Die Seite wurde neu angelegt: „Anguir liegt an der nordöstlichen Küste von Laikeria. Das Land ist stark bewaldet, zur Küste hin geht die Landschaft ins Hochland über. Die Küsten der Hochlande, die vom eiskalten nördlichen Eismeer umspült werden, wurden schon häufig Ziel vieler überfälle von Schattenelfen, helingarder Piraten und koltischen Kriegsgaleeren. Das Land wird hauptsächlich von Menschen bewohnt. Die Hauptstadt Anguirs heißt Cleadach, der letzte offizielle…“ |
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Anguir ist das stark bewaldete Land der nördlichen Hochlandclans. Zur Küste geht die Landschaft in Hochland über; das kalte Nördliche Eismeer und wiederkehrende Angriffe von Schattenelfen, helingardischen Piraten und koltischen Kriegsgaleeren prägen das Leben. Die Clans lösten sich vor Jahrhunderten aus hadranischer Herrschaft und bewahrten eine eigenständige Stammes- und Adelskultur. | |||
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! Hauptstadt | |||
| Cleadach | |||
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! Regentschaft | |||
| Der Thron des Hochkönigs ist vakant | |||
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! Währung | |||
| Vorwiegend Tauschhandel; laikerianische Währung ist verbreitet | |||
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== Land, Clans und Lebensweise == | |||
Viehzucht und Landwirtschaft bilden die Lebensgrundlage vieler Gemeinschaften. Die Bevölkerung lebt auf Gehöften, in kleinen Siedlungen und in den Einflussgebieten der Clans. Adel, Dichter und Druiden erfüllen jeweils eigene Aufgaben innerhalb der Gesellschaft. Die Darstellung Anguirs orientiert sich an den schottischen Highlands; Kleidung, Namen und gesellschaftliche Formen greifen dieses Vorbild auf. | |||
== Weitere Informationen == | |||
Die Hochlande im Nord-Osten Hadrans/Laikerias an der Küste zum Nordmeer. | |||
Es handelt sich um Landwirtschaftlich geprägte Stammes-Fürstentümer, die ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Viehzucht bestreiten. Gelebt wird auf losen Gehöften oder in Einzelsiedlungen, den sogenannten Röth. Vielfach wird der Röth durch einen Wall mit oder ohne Palisade und/oder einen Graben geschützt. | |||
Die Stammes-Fürstentümer sog. Clans werden durch den Thain geführt. | |||
Hochkönigsitz und damit Hauptstadt von Anguir ist Cleadach. | |||
== Die Bevölkerung == | |||
Gliedert sich in Adelige, Freie mit unterschiedlichem Rechtsstatus und Unfreie. An der Spitze steht der Hochkönig. Unter ihm stehen die Könige - Chief-Thains - der einzelnen Provinzen, welche wiederum den Thains öberstehen. Zwar steht der Hochkönig rechtlich öber allen, defacto jedoch öben sowohl Chief-Thains und Thains selbstöndig die Herrschaft öber ihre Clans aus. | |||
== Der Hochkönig == | |||
Der Hochkönig wird von den Thains auf Lebenszeit gewöhlt. Es handelt sich um ein sacrales Amt. Der König hat eine Art priesterlichen Status und muss körperlich unversehrt sein. Die Störke des Königs spiegelt die Störke des Volkes wieder. Föllt er im Kampf hat das ganze Volk die Schlacht verloren. | |||
== Der Adel == | |||
Zu seinen obersten Pflichten gehört die Heeresfolge. Ausserdem zahlt jeder Adelige dem König Abgaben und stellt eine gewisse Zahl Geiseln am Hofe des Hochkönigs, die seine Loyalität sichern. | |||
Krieger ö Ruhm zu ernten und sich im Kampf besonders hervorzutun, ist die Hauptaufgabe des adeligen Kriegers. Nicht allein durch besondere Taten kann ein Krieger zum Helden avancieren, nur durch adelige Geburt ist er hierzu erst befähigt. Je mehr Ruhm ein Krieger im Kampf erwirbt, desto grööer wird die Zahl der Kämpfer in seinem Gefolge. Ruhm kann nur im Zweikampf mit einem gleichrangigen Krieger erworben werden. Beröhmt wird ein Krieger durch die Gesänge und Legenden der Dichter. | |||
== Die Dichter == | |||
Sie besingen die Heldentaten ihrer Herren und seiner Vorfahren und preisen ihre hervorragenden Eigenschaften. Gegner werden geschmöht und verhöhnt. Die Dichter öbernehmen die Verbreitung von Nachrichten und sind die offiziellen Sprachrohre der Herrscher. Sie verkünden Zusammenkünfte, Gerichtsurteile, Schlachtausgänge etc. Dichter genießen hohes Ansehen und stehen dem Hausherren in Ansehen und Rang nicht nach. Da sie nicht kömpfen können, benötigen sie jedoch seinen militärischen Schutz. | |||
== Druiden == | |||
Sie gliedern sich in zwei Gruppen. Die Priester und die Rechtsgelehrten. Der Anfang der Ausbildung verläuft gleich. Nach ca. 4-5 Jahren muss sich der Lehrling jedoch entscheiden. Er lernt während seiner Ausbildung sämtliche überlieferten Traditionen, religiöses, magisches und medizinisches Wissen, die Stammbäume der Herrscher und natürlich die geschichtlichen Ereignisse ihrer Stämme in Liedform auswendig. Der oberste Druide eines Volkes steht in der Rangfolge auf der selben Stufe wie der Chief-Thain oder Thain. Politisch und rechtlich genießen sie beim gesamten Volk Sicherheit und Schutz. Hand an einen Druiden zu legen ist ein absolutes Tabu! | |||
== Das Volk == | |||
Gliedert sich in Freie mit unterschiedlichen Rechten und Unfreie. Frei oder Unfrei wird man entweder geboren oder dazu gemacht. Der Adel hat das Recht einen Unfreien freizulassen, wenn dieser sich entsprechen verdient gemacht hat. Ebenso kann ein Freier durch Gerichtsurteil Unfrei gesprochen werden. Dieses Urteil trifft nur den Einzelnen, Sippenhaft muss gesondert ausgesprochen werden. Das Bildungsniveau im Volk ist eher gering. Der Glaube an Fadea ist sehr weit verbreitet. | |||
== Das Aussehen == | |||
Männer: Lange, weite Hose, Tunika, oder Tunika mit Kilt und Plaid, Umhang/Gugel | |||
Frauen: Unterkleid, Tunika auch in Clanfarben, Umhang/Gugel | |||
Schmuck: Aufwändige Gewandschließen auf der rechten Schulter, Stirn-, Arm- und Halsreifen (bei den Frauen auch Fußgelenkreifen), Ohrringe, Ketten aus Bronze, sowie Zierrat aus Bernstein, Glasperlen, Korallen | |||
== Gegenwart == | |||
Hochkönig Dabruth Mc Marnoch fiel im Kampf. Seitdem ist der Thron vakant. Cailean Mc Marnoch beansprucht die Krone, besitzt unter den Clans bislang jedoch keine ausreichende Mehrheit. | |||
Im Jahr 5041 drangen laikerianische Truppen in Anguir ein, besetzten mehrere Dörfer im Nordwesten und stellten damit einen offenen Kriegszustand her. Nach wenigen Tagen zogen sie wieder ab. Während derselben Ereignisse wurden drei magische Pyramiden geborgen, die mit Aetas und einem Steinkreis in Verbindung stehen. Lirische Kräfte im Dienst König Zitavas versuchten, sie an sich zu bringen. Die Pyramiden wurden anschließend an einen nicht öffentlich bekannten sicheren Ort gebracht. | |||
In [[Mourloch]] wurde zudem ein alter Pakt bekannt, nach dem in regelmäßigen Abständen Neugeborene den Mooralben übergeben werden, um die Jugend eines Druiden zu erhalten. | |||
== Dokumente und Überlieferungen == | |||
* [[:Datei:Anguirer Märchenbuch.pdf|Anguirer Märchenbuch]] | |||
[[Kategorie:Laikeria/Hadran]] | |||
Version vom 26. August 2026, 20:52 Uhr
| Anguir | |
|---|---|
Kartenausschnitt: Anguir | |
| Typ | Land |
| Status | Bestehend |
Die Weiten der nördlichen Hochlande
Überblick
Anguir ist das stark bewaldete Land der nördlichen Hochlandclans. Zur Küste geht die Landschaft in Hochland über; das kalte Nördliche Eismeer und wiederkehrende Angriffe von Schattenelfen, helingardischen Piraten und koltischen Kriegsgaleeren prägen das Leben. Die Clans lösten sich vor Jahrhunderten aus hadranischer Herrschaft und bewahrten eine eigenständige Stammes- und Adelskultur.
| Hauptstadt | Cleadach |
|---|---|
| Regentschaft | Der Thron des Hochkönigs ist vakant |
| Währung | Vorwiegend Tauschhandel; laikerianische Währung ist verbreitet |
Land, Clans und Lebensweise
Viehzucht und Landwirtschaft bilden die Lebensgrundlage vieler Gemeinschaften. Die Bevölkerung lebt auf Gehöften, in kleinen Siedlungen und in den Einflussgebieten der Clans. Adel, Dichter und Druiden erfüllen jeweils eigene Aufgaben innerhalb der Gesellschaft. Die Darstellung Anguirs orientiert sich an den schottischen Highlands; Kleidung, Namen und gesellschaftliche Formen greifen dieses Vorbild auf.
Weitere Informationen
Die Hochlande im Nord-Osten Hadrans/Laikerias an der Küste zum Nordmeer.
Es handelt sich um Landwirtschaftlich geprägte Stammes-Fürstentümer, die ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Viehzucht bestreiten. Gelebt wird auf losen Gehöften oder in Einzelsiedlungen, den sogenannten Röth. Vielfach wird der Röth durch einen Wall mit oder ohne Palisade und/oder einen Graben geschützt.
Die Stammes-Fürstentümer sog. Clans werden durch den Thain geführt.
Hochkönigsitz und damit Hauptstadt von Anguir ist Cleadach.
Die Bevölkerung
Gliedert sich in Adelige, Freie mit unterschiedlichem Rechtsstatus und Unfreie. An der Spitze steht der Hochkönig. Unter ihm stehen die Könige - Chief-Thains - der einzelnen Provinzen, welche wiederum den Thains öberstehen. Zwar steht der Hochkönig rechtlich öber allen, defacto jedoch öben sowohl Chief-Thains und Thains selbstöndig die Herrschaft öber ihre Clans aus.
Der Hochkönig
Der Hochkönig wird von den Thains auf Lebenszeit gewöhlt. Es handelt sich um ein sacrales Amt. Der König hat eine Art priesterlichen Status und muss körperlich unversehrt sein. Die Störke des Königs spiegelt die Störke des Volkes wieder. Föllt er im Kampf hat das ganze Volk die Schlacht verloren.
Der Adel
Zu seinen obersten Pflichten gehört die Heeresfolge. Ausserdem zahlt jeder Adelige dem König Abgaben und stellt eine gewisse Zahl Geiseln am Hofe des Hochkönigs, die seine Loyalität sichern.
Krieger ö Ruhm zu ernten und sich im Kampf besonders hervorzutun, ist die Hauptaufgabe des adeligen Kriegers. Nicht allein durch besondere Taten kann ein Krieger zum Helden avancieren, nur durch adelige Geburt ist er hierzu erst befähigt. Je mehr Ruhm ein Krieger im Kampf erwirbt, desto grööer wird die Zahl der Kämpfer in seinem Gefolge. Ruhm kann nur im Zweikampf mit einem gleichrangigen Krieger erworben werden. Beröhmt wird ein Krieger durch die Gesänge und Legenden der Dichter.
Die Dichter
Sie besingen die Heldentaten ihrer Herren und seiner Vorfahren und preisen ihre hervorragenden Eigenschaften. Gegner werden geschmöht und verhöhnt. Die Dichter öbernehmen die Verbreitung von Nachrichten und sind die offiziellen Sprachrohre der Herrscher. Sie verkünden Zusammenkünfte, Gerichtsurteile, Schlachtausgänge etc. Dichter genießen hohes Ansehen und stehen dem Hausherren in Ansehen und Rang nicht nach. Da sie nicht kömpfen können, benötigen sie jedoch seinen militärischen Schutz.
Druiden
Sie gliedern sich in zwei Gruppen. Die Priester und die Rechtsgelehrten. Der Anfang der Ausbildung verläuft gleich. Nach ca. 4-5 Jahren muss sich der Lehrling jedoch entscheiden. Er lernt während seiner Ausbildung sämtliche überlieferten Traditionen, religiöses, magisches und medizinisches Wissen, die Stammbäume der Herrscher und natürlich die geschichtlichen Ereignisse ihrer Stämme in Liedform auswendig. Der oberste Druide eines Volkes steht in der Rangfolge auf der selben Stufe wie der Chief-Thain oder Thain. Politisch und rechtlich genießen sie beim gesamten Volk Sicherheit und Schutz. Hand an einen Druiden zu legen ist ein absolutes Tabu!
Das Volk
Gliedert sich in Freie mit unterschiedlichen Rechten und Unfreie. Frei oder Unfrei wird man entweder geboren oder dazu gemacht. Der Adel hat das Recht einen Unfreien freizulassen, wenn dieser sich entsprechen verdient gemacht hat. Ebenso kann ein Freier durch Gerichtsurteil Unfrei gesprochen werden. Dieses Urteil trifft nur den Einzelnen, Sippenhaft muss gesondert ausgesprochen werden. Das Bildungsniveau im Volk ist eher gering. Der Glaube an Fadea ist sehr weit verbreitet.
Das Aussehen
Männer: Lange, weite Hose, Tunika, oder Tunika mit Kilt und Plaid, Umhang/Gugel
Frauen: Unterkleid, Tunika auch in Clanfarben, Umhang/Gugel
Schmuck: Aufwändige Gewandschließen auf der rechten Schulter, Stirn-, Arm- und Halsreifen (bei den Frauen auch Fußgelenkreifen), Ohrringe, Ketten aus Bronze, sowie Zierrat aus Bernstein, Glasperlen, Korallen
Gegenwart
Hochkönig Dabruth Mc Marnoch fiel im Kampf. Seitdem ist der Thron vakant. Cailean Mc Marnoch beansprucht die Krone, besitzt unter den Clans bislang jedoch keine ausreichende Mehrheit.
Im Jahr 5041 drangen laikerianische Truppen in Anguir ein, besetzten mehrere Dörfer im Nordwesten und stellten damit einen offenen Kriegszustand her. Nach wenigen Tagen zogen sie wieder ab. Während derselben Ereignisse wurden drei magische Pyramiden geborgen, die mit Aetas und einem Steinkreis in Verbindung stehen. Lirische Kräfte im Dienst König Zitavas versuchten, sie an sich zu bringen. Die Pyramiden wurden anschließend an einen nicht öffentlich bekannten sicheren Ort gebracht.
In Mourloch wurde zudem ein alter Pakt bekannt, nach dem in regelmäßigen Abständen Neugeborene den Mooralben übergeben werden, um die Jugend eines Druiden zu erhalten.