Varkaz: Unterschied zwischen den Versionen

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== Der Funke der Schöpfung ==
{{Gottheit
Als jüngster Glaube auf der Phönix Welt ist der Glaube an Varkaz der umstrittenste. Ob Gott des Lichts oder der Finsternis wird viel diskutiert. Vernichtet als abtrünniger Erzdämon Malagashs, widerauferstanden als Gott im Pantheon der Götter ist keiner so widersprüchlich wie Varkaz. Nur er allein vermag Neues zu erschaffen aber so unberechenbar wie die Schöpfung, so unvorhersehbar ist sein Handeln.
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[[Schattenelfen]] sorgten dafür, dass die Essenzen der Propheten [[Ultor|Ultors]] zusammengetragen wurden, um in einem mächtigen Ritual während der Schlacht am [[Schattenhorn]] wieder vereint zu wurden. Und es war ihr Glaube, der Varkaz in das Pantheon der Götter aufsteigen ließ. Die sechs Sterblichen, deren Körper als Gefäße für die Essenzen während des Rituals dienten, wandern seither durch die Welt, um als [[Apostel des Varkaz]] vom neuen Glauben zu künden.
Varkaz gilt als Gott der Schöpfung und des Wandels. Kein anderer Gott des Pantheons ist ähnlich widersprüchlich: Er war Anführer einer Freiheitsbewegung, fiel der Verführung des Chaos anheim, wurde zum Erzdämon und stieg nach seiner Vernichtung schließlich selbst zum Gott auf. Seine Anhänger schreiben ihm die einzigartige Fähigkeit zu, wirklich Neues zu erschaffen.


Der Glaube unterstreicht die Notwendigkeit, starre Strukturen zu durchbrechen um stetigen Wandel zu ermöglichen. Er fordert die Ignoranz von Konventionen, Moral und Ethik, Hemmschwellen för zügellose Kreativität.Der Glaube an Varkaz ist so wenig in ein Schema zu passen, wie das willkürliche Naturell des Gottes selbst.


Vakaz Zeichen ist der sechsstrahlige Flammenstern, entstanden aus einer Symbiose eines alten Ultor-Zeichens und des achtstrahligen Chaossterns. Varkazpriester kleiden sich bevorzugt in Gewänder aus kostbaren, blauen Stoffen
== Vark-Hash und der Aufstand ==
Zur Zeit der Pharaonen führte Varkaz, damals noch unter der alten Namensform Vark-Hash bekannt, als Kommandant der Tempelgarde das geknechtete Volk im Namen [[Ultor|Ultors]] an. Die Gläubigen folgten ihm in das Gebiet des heutigen Nord-Aklons. Dort gründete er das erste ultorianische Kloster, das [[Hornkloster]], von dem aus sich der ultorianische Glaube weiter verbreitete.


Der Varkaz Glaube wird von mehreren Gruppierungen verfolgt:
== Fall und Vernichtung ==
Malagash versuchte Varkaz und nutzte dessen Hochmut. Varkaz wurde zum ersten Erzdämon und erhielt die Macht, Leben zu erschaffen, um anderes Leben zu vernichten. Viele seiner Anhänger folgten ihm in die Dunkelheit. Sie wurden zu den [[Varkashin]], die Ultor mit einem nicht endenden Dasein verflucht haben soll, damit sie die Folgen ihrer Verfehlung auf ewig bezeugen.


* In [[Murash]] ist der Glaube verboten.
Varkaz gewann jedoch Gefallen an der Schöpfung und erhob sich schließlich gegen [[Malagash]]. In der infernalischen Schlacht auf der Hochebene von [[Kolte]] wurde er besiegt und vernichtet. Die Überlieferungen der Religionen deuten seinen Tod unterschiedlich. Die ultorianische Geschichtsschreibung berichtet, Varkaz habe sich zuletzt wieder zu Ultor bekannt; aus seinem gefallenen Leib seien die sieben Propheten Ultors hervorgegangen.
* [[Malagash]] sieht Varkaz als Verräter an und die Malagash-Gläubigen sind sehr kreativ im Töten von Varkaz Anhängern.
* [[Ultor|Ultorianer]] sehen Varkashiten als ketzerische ultorianische Sekte an und Verfolgen die Gläubigen mit der [[Inquisition]].


Hinweise für Gläubige gibt es hier: [[Varkaz Spezial]]
== Aufstieg zum Gott ==
Viele Jahrhunderte später trugen die [[Schattenelfen]] die Essenzen der Propheten zusammen. Während der Schlacht am [[Schattenhorn]] wurden sie in einem mächtigen Ritual erneut vereint. Der Glaube der Schattenelfen ließ Varkaz in das Pantheon aufsteigen. Sechs Sterbliche, deren Körper im Ritual als Gefäße dienten, ziehen seither als [[Apostel des Varkaz]] durch die Welt.
 
== Lehre des Wandels ==
Der Glaube fordert, starre Strukturen aufzubrechen und dadurch fortwährende Veränderung zu ermöglichen. Konventionen, Moral und Ethik dürfen nach dieser Lehre nicht zu Hemmschwellen für schöpferische Kraft werden. Wie der Gott selbst lässt sich auch seine Religion nur schwer in feste Regeln fassen.
 
Sechs Aspekte werden besonders hervorgehoben und jeweils einem Apostel zugeordnet:
 
* Hochmut
* Weisheit
* Aggressivität
* Stärke
* Schönheit und Anmut
* Hässlichkeit und Trägheit
 
Der Varkazglaube ist noch jung und wird vielerorts abgelehnt. In [[Murash]] ist er verboten. Anhänger Malagashs betrachten Varkaz als Verräter, während viele Ultorianer den Kult als ketzerische Abspaltung verfolgen.
 
== Symbol und Priesterschaft ==
Das Zeichen Varkaz’ ist ein sechsstrahliger Flammenstern. Es verbindet ein altes Ultor-Zeichen mit dem achtstrahligen Chaosstern. Priester tragen bevorzugt Gewänder aus kostbaren blauen Stoffen.
 
== Überlieferte Glaubensschriften ==
Das Buch Varkaz, das Buch Altivez und sythische Überlieferungen sind im Bereich [[Chroniken und In-Time-Dokumente#Varkaz|Chroniken und In-Time-Dokumente]] gesammelt.
 
[[Kategorie:Religion]]

Version vom 28. August 2026, 05:59 Uhr

Varkaz
Glaubenssymbol Varkaz
TypGottheit oder Kult

Varkaz gilt als Gott der Schöpfung und des Wandels. Kein anderer Gott des Pantheons ist ähnlich widersprüchlich: Er war Anführer einer Freiheitsbewegung, fiel der Verführung des Chaos anheim, wurde zum Erzdämon und stieg nach seiner Vernichtung schließlich selbst zum Gott auf. Seine Anhänger schreiben ihm die einzigartige Fähigkeit zu, wirklich Neues zu erschaffen.


Vark-Hash und der Aufstand

Zur Zeit der Pharaonen führte Varkaz, damals noch unter der alten Namensform Vark-Hash bekannt, als Kommandant der Tempelgarde das geknechtete Volk im Namen Ultors an. Die Gläubigen folgten ihm in das Gebiet des heutigen Nord-Aklons. Dort gründete er das erste ultorianische Kloster, das Hornkloster, von dem aus sich der ultorianische Glaube weiter verbreitete.

Fall und Vernichtung

Malagash versuchte Varkaz und nutzte dessen Hochmut. Varkaz wurde zum ersten Erzdämon und erhielt die Macht, Leben zu erschaffen, um anderes Leben zu vernichten. Viele seiner Anhänger folgten ihm in die Dunkelheit. Sie wurden zu den Varkashin, die Ultor mit einem nicht endenden Dasein verflucht haben soll, damit sie die Folgen ihrer Verfehlung auf ewig bezeugen.

Varkaz gewann jedoch Gefallen an der Schöpfung und erhob sich schließlich gegen Malagash. In der infernalischen Schlacht auf der Hochebene von Kolte wurde er besiegt und vernichtet. Die Überlieferungen der Religionen deuten seinen Tod unterschiedlich. Die ultorianische Geschichtsschreibung berichtet, Varkaz habe sich zuletzt wieder zu Ultor bekannt; aus seinem gefallenen Leib seien die sieben Propheten Ultors hervorgegangen.

Aufstieg zum Gott

Viele Jahrhunderte später trugen die Schattenelfen die Essenzen der Propheten zusammen. Während der Schlacht am Schattenhorn wurden sie in einem mächtigen Ritual erneut vereint. Der Glaube der Schattenelfen ließ Varkaz in das Pantheon aufsteigen. Sechs Sterbliche, deren Körper im Ritual als Gefäße dienten, ziehen seither als Apostel des Varkaz durch die Welt.

Lehre des Wandels

Der Glaube fordert, starre Strukturen aufzubrechen und dadurch fortwährende Veränderung zu ermöglichen. Konventionen, Moral und Ethik dürfen nach dieser Lehre nicht zu Hemmschwellen für schöpferische Kraft werden. Wie der Gott selbst lässt sich auch seine Religion nur schwer in feste Regeln fassen.

Sechs Aspekte werden besonders hervorgehoben und jeweils einem Apostel zugeordnet:

  • Hochmut
  • Weisheit
  • Aggressivität
  • Stärke
  • Schönheit und Anmut
  • Hässlichkeit und Trägheit

Der Varkazglaube ist noch jung und wird vielerorts abgelehnt. In Murash ist er verboten. Anhänger Malagashs betrachten Varkaz als Verräter, während viele Ultorianer den Kult als ketzerische Abspaltung verfolgen.

Symbol und Priesterschaft

Das Zeichen Varkaz’ ist ein sechsstrahliger Flammenstern. Es verbindet ein altes Ultor-Zeichen mit dem achtstrahligen Chaosstern. Priester tragen bevorzugt Gewänder aus kostbaren blauen Stoffen.

Überlieferte Glaubensschriften

Das Buch Varkaz, das Buch Altivez und sythische Überlieferungen sind im Bereich Chroniken und In-Time-Dokumente gesammelt.