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Aktuelle Version vom 6. September 2026, 07:24 Uhr
| Aklonische Chronik | |
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| Typ | Chronik oder In-Time-Dokument |
Diese Chronik gibt die Perspektive ihrer innerweltlichen Verfasser wieder. Wertungen und Behauptungen sind daher nicht in jedem Punkt als objektive Geschichtsschreibung zu verstehen.
Die Geschichte des Staates Aklon
Mit dem Kataklysmus und dem damit verbundenen Ende des Laikerianischen Imperiums setzte für die Welt eine neue Ära ein. Aus den Ruinen des machtvollen Imperiums, das über dreieinhalb Millenia über den gesamten Kontinent regiert hatte (von Haralin, Raikal und dem kleine Sythische Reich einmal abgesehen), entstand zuerst ein neues Imperium der Laikerianischen Prinzen, den Söhnen von Laikir XXXVIII., dem gemeinhin die Schuld für den Kataklysmus zugeschoben wird.
Diese vier Prinzen waren Hadran, Aklon, Lir und Veril. Die Brüder, so ist überliefert, waren sich untereinander immer uneins, und ihr Vater hatte es vor seiner Abreise in die Koltische Hochebene versäumt, im Falle seines Todes einen der Vier als neuen Regenten einzusetzen. Immerhin war der Kaiser sich keiner Gefahr bewusst gewesen!
Nach dem Zusammenbruch des Reiches durch das Weltbeben 3512 d.L.K. gerieten die Brüder in Streit über die Regierungsfrage und kamen nach langen, erhitzen Diskussionen (und angeblich auch Einsatz von Waffengewalt) schließlich überein, dass das Reich durch Hadran I. regiert werden sollte, während die drei jüngeren Brüder als Provinzkönige unter der Oberhoheit Hadrans drei der vier neuen Provinzen verwalteten, während die vierte Provinz direkt dem Kaiser unterstellt war.
Lir und Veril erhielten den kleinsten Teil des ehemaligen Reiches. Die Lande, die heute als Lir und Verilion bekannt sind und dazu jeweils die Hälfte der Sheldirischen Landzunge fielen in die neue Provinz Varkashan an die jüngsten Söhne des verstorbenen Kaisers (die ehemalige Laikerianische Provinz Saennar). In den späten Jahren des 37. Jahres kam es in Sheldiria zu den bekannten Drax-Aufständen und das Land löste sich im blutigen Rassenkrieg und wurde quasi selbstständig (ob es eine "Regierung" der Drax-Stämme gibt, ist ungewiss!).
Die beiden älteren Brüder, der erstgeborene Hadran und der nur zwei Jahre jüngere Aklon, waren die dominanteren Verfechter ihrer Rechte.
Das Kerngebiet des neuen Imperiums unter der persönlichen Verwaltung des Kaisers erstreckte sich damals von der Lentusker Halbinsel im Westen bis hin zu den Ausläufern des Weltends weit im Osten. Zum Provinzgebiet gehörten die Lande des heutigen Hadran, Anguir, Helingard, die nördlichen Orklande und Teile der Kalten Öde (in Reihenfolge wie genannt: die ehemaligen Laikerianischen Provinzen Süd-Deshak, Karalan, Nord-Murash, An-Shar, Rallkashas und die Kernprovinz Laikeria selbst).
Die von Prinz Aklon verwaltete Provinz Raenna beinhaltete das heutige Aklon, die Südlehen der Orklande, die Wilden Lande und das heutige Shai-Anarat bis hinunter zur Quelle des Nip jenseits der Wüste Gundukir im Süden (in Reihenfolge wie genannt: die ehemaligen Laikerianischen Provinzen Rhumar, Süd-Murash, Darman und Shai).
Im Folgenden soll eine Übersicht über die Torwendilische Generation als Regentenfamilie der Provinz Raenna (dem späteren Reich Aklon) gegeben werden, um gleichzeitig in der Chronologie auf die für Aklon wichtigsten Ereignisse einzugehen.
Zeitliche Übersicht
- 3512 d.L.K.: der Kataklysmus zerreißt den Kontinent und beendet das Laikerianische Imperium
- 3513 - 3521: "Die Acht Dunklen Jahre der Verwirrung" das neue Imperium unter dem Kaiser Hadran I. entsteht unter den dunklen Wolken des Kataklysmus, die die Sonne verdecken; erst mit der Zeit können eine neue Verwaltung und eine neue Ordnung in das ehemalige Laikerianische Imperium zurückkehren
- 3521 - 3587: Provinzkönig Aklon von Raenna, Sohn Laikir XXXVIII.
- 3519: Freiheitsbewegung der Provinz Shai unter Sultan Asfar Ibn Dalil von Ibadi
- 3521: "der Oger-Aufstand" in der Provinz Darman (Herzogtum Wildland) die Bergoger-Stämme unter dem Häuptling Auffa-Omma werden nach blutigen Kämpfen mit den alten Laikerianischen Legionen unter Herzog Beldulf ins Schwarzdrachengebirge zurückgetrieben es erfolgt kein Entsatz aus Raenna, da das Kernland der jungen Provinz selbst genug Probleme hat, dem chaotischen Zustand des Landes nach dem Kataklysmus entgegenzuwirken
- 3526: Lossagung der Provinz Shai von Raenna; Entstehen der Freien Sultanate von Shai und Anarat, Ibadi und Risha
- 3531: das Herzogtum Wildland verwahrlost zunehmend in der ehemaligen Provinz Murash sammeln sich 19 Ork-Stämme unter dem Khan Uzdash Shagrut und dem rätselhaften "Schwarzen Druiden" Antalon Berai (es wird vermutet, dies sei eine Gestalt des Webmeisters gewesen)
- 3536: Lahanlan und alle östlichen Gebiete der Provinz Murash fallen an die Orks die kaiserliche Provinz verliert dadurch alle seine Lehensgebiete östlich der Grafschaft Fornhall und schrumpft damit um fast die Hälfte
- 3538: Orkkhan Uzdash Shagrut "der Große" wird vom Schwarzen Druiden verraten und ermordet die Orks, um ihren Anführer gebracht, verlieren ihren Zusammenhalt und unterliegen dem Raennaschen Heer unter Herzog Cambrol von Camberion bei der Schlacht an den Iliner Furten, die Ork-Gefahr ist vorerst gebannt
- 3542: erste Aufstände in der Unterprovinz Anguir während der kaiserlichen Verwaltung
- 3586: Schlacht der letzten laikerianischen Legion unter Raennischer Flagge des alten Herzogs Beldulf gegen die Sythen unter General Raxar von Asaxun die Sythen unterliegen und die noch heute gültigen Grenzen nach Sythia werden festgelegt
- 3587: König Aklon stirbt; sein Sohn Torwendil, der Namensgeber der Torwendilischen Ära, übernimmt den Thron
- 3587 - 3621: König Torwendil von Raenna
- 3588: Provinzkönig Torwendil erklärt Raenna für unabhängig vom Kaiserreich die Provinz Varkashan schließt sich dem Aufstand an und löst sich ebenfalls vom Reich unter dem Kaiser Caianus, dem Sohn Hadran I. Beginn der "Provinzkriege" zwischen dem Kaiser und den selbsternannten Königen von Raenna und Varkashan mit wechselndem Schlachtenglück beiderseits ununterbrochene Kriegshandlungen bis ins Jahr 3806
- 3596: Herzog Beldulf der Junge unterliegt dem Barbarenheer der Virgen und Sturgen beim Fluss Araktatia die Wildlande stehen nicht mehr unter Raennaischer Feudalherrschaft
- 3601: drei Koltische Kriegsgaleeren greifen die raennaische Küste bei Farlik im Herzogtum Tornum an und verheeren mehrere Dörfer; unbeschadet entkommen die Schiffe des nördlichen Chaosreiches der Raennaischen Kriegsmarine, die der Schnelligkeit der verzauberten Galeeren nichts entgegenzusetzen haben
- 3621 - 3648: König Saker Torwendil von Raenna
- 3635: Enttarnung einer koltischen Verschwörung gegen den Raennaischen König ein Chaos-Doppelgänger und zwei Schwarzmagier werden hingerichtet
- 3638: Beginn der "Großen Säuberung" durch die Inquisition unter Vorstand des Nuntius Mareldus von der Reinigenden Flamme (Befragungswelle in Raenna und die Hexen- und Schwarzmagier-Verbrennungen dauern an bis in das Jahr 3712)
- 3648 - 3701: König Kaitulf I. Torwendil von Raenna
- 3677: Seeschlacht von Ralmund gegen die Varkashaner, anschließender Friede von Sinral (Friedensabkommen zu Lande und zur See zwischen Raenna und Varkashan)
- 3682: Beginn des Bauernaufstands in Tulderon in NW-Raenna
- 3701 - 3742: König Ralek Torwendil von Raenna
- 3704: Ende des Bauernaufstandes mit der Hinrichtung des Anführers Geruld Schmiedson (Die Inquisition erfuhr aus der Vergangenheit des Schmiedemeistersohnes, dass er auf Grund dessen, dass seine Eltern im Wald von Orks erschlagen wurden, einen Pakt mit einem Dämon eingegangen war, um sich an den Feudalherren zu rächen, die er für den Mord an seinen Eltern verantwortlich machte!)
- 3712: Ende der "Großen Säuberung", Raenna gilt als vom Chaos gereinigt
- 3742 - 3800: König Kaitulf II. Torwendil von Raenna
- 3786: Grenzkriege im nördlichen Camberion Kaiser Harslin II. erobert die Zwergenstadt Tiefenhöhle für das Kaiserreich
- 3800 - 3804: König Bramannus Torwendil von Raenna
- 3804: König Bramannus von Raenna fällt Meuchlern zum Opfer Galbius III. verstärkt seine Angriffe im Norden
- 3804 - 3836: König Geldon Torwendil von Aklon
- 3806: König Geldon von Raenna besiegt die Kaiserlichen bei Axtmund im nordöstlichen Koboldgebirge und befreit Tiefenhöhle mit der Unterstützung der Ultorianischen Kirche, Verbänden aus dem alliierten Hochelfenkönigreich Haralin und einer Armee aus dem Königreich Varkashan besiegen die Heere König Geldons von Raenna die Truppen des Kaisers Galbius III. bei der Stadt Urgon, der Kaiser begeht ob der drohenden Niederlage Selbstmord es kommt zum Friedensvertrag von Reinhall: da Galbius keinen Erben hinterlässt, vertritt Mercanus, Fürst von Kural, Rest-Laikeria bei den Verhandlungen; mit dem Friedensvertrag soll ein Zeichen gesetzt werden, eine neue Ära zu beginnen das alte Laikeria ist nun endgültig untergegangen, doch zu Ehren des einst so prächtigen Reiches, das über Jahrtausende friedlich über die Welt regiert hatte, benennt man die neuen Reiche nach den Namen der ersten Provinzkönige: Raenna wird fortan Aklon als Heiliges Königreich zu Ultors Gnaden Varkashan zerfällt in die Königreiche Lir und Verilion Rest-Laikeria wird Hadran genannt erster Hadraner König wird Mercanus, Neffe des toten Kaisers, vom Volke zum Herrscher gewählt
- 3817: eine neue Gefahr aus dem hohen Norden kommt an Aklons Küsten: räuberische Schiffsflotten aus dem fernen Helingard landen an den Gestaden des Südens und überziehen ganze Landstriche mit Raubzügen die Hauptstadt Aklons wird von Raenna nach Valerand, dem Sitz der Heiligen Ultorianischen Synode, ins Inland verlegt Valerand wird in Aklon-Stadt umgetauft
- 3820: mit Hilfe Akloner Kriegsschiffe, die mit dem "Farnauer Feuer" ausgerüstet werden, können die Vykynger von Aklons Küsten vertrieben werden
- 3836: König Geldon verunglückt während einer Jagdgesellschaft im Starkenburger Wald, sein einziges Kind, Prinzessin Hiltrud, wird die erste Akloner Königin
- 3836 - 3881: Königin Hiltrud I. Torwendil von Aklon
- 3881 - 3907: König Andal Torwendil
- 3907 - 3991: König Benolf Torwendil der Alte
- 3944: Aklon sendet den Hadranern sieben Fregatten der Akloner Kriegsmarine zur Hilfe gegen die massiven Angriffe Koltischer Kriegsgaleeren gegen nordhadraner Küstenstädte
- 3950: nur drei Akloner Kriegsschiffe kehren nach Neuhafen zurück die Angriffe aus Kolte bleiben aus
- 3991 - 3999: Königin Hiltrud II. Torwendil
- 3999 - 4070: König Bornir Torwendil, Abt von Raennar ("Die Kirchenkönige")
- 3999: Abt Bornir gilt als der erste der Kirchenkönige, er vereinigte ein hohes Ultorianisches Amt und die Akloner Königswürde in einer Person Aklon wird zum Kirchenstaat
- 4007: der Glauben an den Gott Ultor wird Aklonische Staatsreligion
- 4014: einige fundamentalistische Al-Machials werden wegen der Anklage der Staatszersetzung des Landes verwiesen
- 4070 - 4111: König Sibelius I.Torwendil, Prior von Tannheim ("Die Kirchenkönige")
- 4111 - 4141: König Nelwer Torwendil der Wütende, Abt von Raennar ("Die Kirchenkönige")
- 4137: Beginn der Verfolgung Al-Machial-Gläubiger in Aklon, nachdem Fundamentalisten die Königin Beata bei einem Staatsempfang Shai-Anarater Botschafter ermordet hatten
- 4141: Ermordung des Königs Nelwer durch Fanatiker aus Kandala, der Hochburg der Fundamentalisten in Shai-Anarat
- 4141 - 4187: König Kaitulf III. Torwendil, Abt von Starkenburg ("Die Kirchenkönige")
- 4148: Einlenken des Ibadischen Sultans Kabir Ibn Laas zur Glaubensverfolgung in Aklon und den Taten der Fundamentalisten
- 4149: Friedensschluss von Mittental die Glaubensverfolgungen von Aklon nehmen ein Ende, Attentate werden eingestellt, Beginn einer freundschaftlichen Annäherung Aklons mit Ibadi
- 4185: die Heilige Synode der Nuntii in Aklon-Stadt beschließt die Beendigung der Personalunion des Königs als hochgestellter Priester der Ultorianischen Kirche für zukünftige Generationen die Staaltichkeit Aklons wird wieder verweltlicht, der Kirchenstaat endet
- 4187 - 4217: König Angilbert Torwendil der Berserker
- 4199: Expedition unter Führung des Königs gegen die Ork-Stämme östlich der aklonischen Grenze, Tilgen von drei kompletten Stämmen, den Lurg, Hägga und Brodda der König erhält seinen Spitznamen wegen seiner unglaublichen, irrationalen Brutalität im Kampf gegen die Grünhäute die Expedition war vom Königlichen Berater Infuscus Hirudo nahegelegt worden, der vor dem Ansteigen der Ork-Populationen als kommende Gefahr gewarnt hatte
- 4217 - 4253: König Serwulf Torwendil
- 4253: Staatsstreich des Herzogs Agart Narsal zu Rauheck mit Hilfe chaotischer Kräfte Ermordung der gesamten Königsfamilie, lediglich der elf Jahre alte Prinz Ettern kann vom Truchseß Nedrad ins Hadraner Exil in Sicherheit gebracht werden Beginn der Gewaltherrschaft des ehemaligen Herzogs von Rauheck die Ultorianische Kirche ist in interne Machtstreitigkeiten verstrickt und kann den Bürgerkrieg in Aklon nicht verhindern
- 4253 - 4262: König Agart Narsal der Thronräuber
- 4254: Niederschlagung der Revolte der Herzöge von Tornum, Crysofas und Schareck die Anfüher können sich nach Raenna in Sicherheit bringen, wo auch Herzog Hunnulf gegen den Thronräuber rüstet
- 4262: Schlacht von Freiheim Narsals Söldnertruppen werden von Herzog Hunnulf und den Ultorianischen Truppen unter Nuntius Larlin vom Gerechten Zorn vernichtend geschlagen Agart Narsal wird gefangengenommen und in Aklon-Stadt hingerichtet Prinz Ettern kehrt aus Hadran zurück und besteigt den Thron seiner Ahnen, die Torwendil-Linie ist wieder hergestellt
- 4262 - 4301: König Ettern Torwendil
- 4262: Beginn des "Langen Friedens" in Aklon und den Nachbarreichen
- 4301 - 4324: König Gennulf Torwendil
- 4305: Pakt von Lanelindir: Die Reiche Aklon und Haralin schließen ein gegenseitiges Hilfsabkommen für Krisenzeiten
- 4324 - 4407: König Kaitulf IV. Torwendil
- 4407 - 4423: König Lowulf Torwendil
- 4423: Magier-Wettstreit in Aklon-Stadt zu Ehren des königlichen Geburtstags findet ein Wettstreit der Magier statt Magister Philomanus vergreift sich versehentlich in der Spruchformel und tötet sich und alle Insassen der königlichen Loge in einem Feuersturm die Ultorianische Synode verbannt alle Magier des Landes, die in die bislang unbedeutende Magier-Enklave Harogan an der Grenze zu Hadran fliehen es dauert nicht lange und Harogan proklamiert sich erfolgreich zum selbstständigen Stadtstaat der Zauberer-Gilden
- 4423 - 4475: König Jarl I. Torwendil
- 4424: Erlass des Ultorianischen Ediktes zum Verbot der Magier - bei Todesstrafe - das Reich Aklon zu betreten empfindliche Störung der politischen Beziehungen zu Haralin
- 4447: "Fluch von Galbihn" an der Küte Galbihns strandet ein führerloses Schiff, das eine verheerende Krankheit in die Stadt bringt: die Seuche, "Magische Pest" genannt, kann mit herkömmlichen Mitteln nicht bekämpft werden erst die Magier aus Harogan können, nach langen Verhandlungen und etlichen Zusicherungen, die Seuche eindämmen und besiegen, der wahre Ursprung der Krankheit ist bis heute nicht geklärt das Edikt des Magier-Banns wird aufgehoben, die Cabale der Magischen Künste wird in Aklon-Stadt gegründet der Erzmagus der Cabale hat seitdem beratende Funktion bei Hofe
- 4460: Ratifizierung des "Vertrages von Teslad" Aklon und Verilion versprechen gegenseitige Unterstützung für zukünftige inner- und außenpolitische Probleme;
- 4475 - 4517: König Nimshart Torwendil
- 4517 - 4562: König Jarl II. Torwendil
- 4562 - 4590: König Sibelius II. Torwendil
- 4585: Ende des "Langen Friedens": Das Grabmal des Heiligen Barathäus in Caithar in dem Sultanat Anarat wird von Al-Machial-Fundamentalisten zerstört und die Heilige Lade, die die Gebeine des Propheten enthält, verschleppt eine Pilgergruppe von Adligen um die Priesterin Roxalba wird umgebracht, die Köpfe der Pilger nach Aklon endsendet, aus den Resten des Grabmales errichten die Ungläubigen Kamelställe und Häuser für die Landbevölkerung: Beginn der Kreuzzüge!
- 4590: König Sibelius II. fällt in Roxalbagrad (Caithar) mit seinen Söhnen Theowulf und Ringilbert Königin Isbertha besteigt den Adlerthron
- 4590 - 4592: Königin Isbertha Torwendil die Schöne ("Die Kreuzzugköniginnen")
- 4592: die Königin stirbt aus Gram um den König und ihre Söhne und hinterlässt den Thron der einzigen Tochter, Prinzessin Loherda
- 4592 - 4612: Königin Loherda Torwendil die Wunderliche ("Die Kreuzzugköniginnen")
- 4598: der Königin-Gemahl Albrecht zu Raennar fällt an der Seite des Großmeisters des Reinigenden Schwertes, Ottmar von Murel, bei der Schlacht in der Djall-Schlucht bei Risha
- 4612: die Königin Loherda begeht Selbstmord und hinterlässt einen sehr "wunderlichen" Abschiedsbrief, ihre Tochter, Prinzessin Jalena, erhält die Krone
- 4612 - 4625: Königin Jalena Torwendil die Gnadenvolle ("Die Kreuzzugköniginnen")
- 4621: bei der "Schlacht der Sieben Tage" vor Roxalbagrad siegt der Königin-Gemahl Adalbert von Erlheim über das Heer des Sultans Nebbeck Ibn Gulud von Risha und gewinnt die Heilige Stätte für die Ultorianische Kirche zurück über die Behandlung der zweitausend Rishaischen Gefangenen, unter ihnen Nebbeck Ibn Gulud, erbittet er schriftlichen Befehl seiner Gattin, die Königin gewährt gnadenvoll die Freilassung der Kriegsgefangenen dem Erlaß wird (angeblich unter Murren) nachgekommen, es gilt ein nicht unterschriebener Friede in den Sultanaten
- 4624: auf der Heimreise gen Aklon werden Adalbert von Erlheim und sein Gefolge beim einschiffen in Risha von Dienern des Sultans Nebbeck Ibn Gulud hinterrücks ermordet
- 4625: Königin Jalena stirbt an gebrochenem Herzen, sich selbst die Schuld am Tod des Gemahls gebend, das einzige Kind, Prinzessin Heidrun, besteigt den Thron
- 4625 - 4653: Königin Heidrun Torwendil ("Die Kreuzzugköniginnen")
- 4626: Roxalbagrad wird erneut von Glaubenskriegern des Al-Machial eingenommen
- 4627: Beginn der von Königin Heidrun eingeleiteten Vergeltungsmaßnahmen in Shai-Anarat, die Kreuzzüge nehmen nie gekannte Ausmaße an
- 4628: Schleifung von Risha und Hinrichtung des Sultans Nebbeck Ibn Gulud durch massive Ultorianische Truppen aus Aklon und Verilion, Vorrücken gen Roxalbagrad
- 4630: Einnahme von Dilmet, Hosra und der Festungsoase Abu Ruffir
- 4634: Tod des Königin-Gemahls Conrad zu Klant vor Roxalbagrad, die Heilige Stätte wird erneut von Ultorianern eingenommen Königin Heidrun verbietet im sogenannten " August-Erlass", dass Aklonische Glaubensheere vom König, Prinzen oder Königin-Gemahl angeführt werden Das Amt des Reichsmarschals wird eingeführt
- 4652: Roxalbagrad wird vom Sultan Allil Ibn Asran von Ibadi erobert, die Ultorianern werden bis Fuchet zurückgetrieben
- 4653: die Pest wütet in Aklon Königin Heidrun stirbt und mit ihr fast ein Fünftel der Aklonischen Bevölkerung
- 4653 - 4697: König Habernat Torwendil
- 4697 - 4738: König Gregor Torwendil der Eroberer
- 4713: entgegen dem "Augusterlass" von 4635 führt König Gregor persönlich eine neues Kreuzfahrerheer an die Küste von Kandala bis zum Jahr …
- 4718: erobert er den gesamten Norden der Sultanate, schleift Kandala und erringt Roxalbagrad zurück
- 4719: König Gregor kehrt im Triumph nach Aklon-Stadt zurück Statthalter von der Akloner Provinz Roxalbagrad wird General Martinus, Kronprinz von Aklon
- 4738: König Gregor wird bei einem Bankett für den Botschafter aus Lir vergiftet, der neue König, Martinus, erfährt in Roxalbagrad von seiner Inthronisation
- 4738 - 4759: König Martinus Torwendil der Schlächter
- 4742: bei den Friedensverhandlungen mit den Sultanen von Ibadi und El-Shai wirft ein Wüstennomade aus Abu Kashan König Martinus eine vergammelte Kartoffel an den Kopf; der König gerät derartig in Rage, dass er die Botschafter erschlägt und die nächsten zwei Oasendörfer dem Erdboden gleichmachen lässt die Kreuzzüge gewinnen wieder an Schärfe
- 4759: König Martinus fällt in Roxalbagrad, die Stadt kann gegen das Ibadische Heer gehalten werden
- 4759 - 4787: König Karlmann Torwendil
- 4770: Attacke einer Koltischen Flotte in Nord- und West-Hadran Aklon endsendet 21 Kriegsschiffe ins Eismeer
- 4779: Seeschlacht vor Luruk, Hadraner und Akloner werden von Kolte geschlagen, allerdings ziehen sich die Schwarzen Galeeren zurück, von 40 Schiffe der Verbündeten entgehen 5 Hadraner und 3 aklonische Schiffe dem Untergang
- 4787: König Karlmann wird in seinem Bett erdolcht, der Mörder wird nicht gefunden
- 4787 - 4819: König Sallus Torwendil
- 4816: Roxalbagrad wird vom Sultan von El-Shai eingenommen, die Ultorianer werden bis Salil zurückgetrieben
- 4819 - 4871: König Kaitulf V. Torwendil
- 4856: Neuhafen wird von drei Schiffen der See-Elfen überfallen, Aklon setzt ein Kopfgeld auf den Kapitän Khoram Knochenbrecher aus
- 4871 - 4913: König Jarl III. Torwendil
- 4888: Beginn einer großen Dürre in Aklon, es kommt zu katastrophalen Ernteausfällen, ganze Landstriche der ehemaligen Kornkammer Laikerias veröden. Eine Hungersnot nie gekannten Ausmaßes sucht Aklon heim, Schuld wird den shai-anaritischen Derwischen gegeben, die unheilige Wüstenwinde in den Westen geschickt haben sollen Lenark Davin, ein Gelehrter der Universität Aklon-Stadt, erfindet ein kompliziertes Bewässerungssystem, das Wasser aus den Tiefen der Erde heraufholt
- 4891: es werden wieder die ersten besseren Ernten eingefahren, die Hungersnot wird langsam eingedämmt - und raubt dem größtenteils unterirdisch lebenden Volk der Zwerge die Lebensgrundlage! Deren unterirdische Flüsse und Quellen beginnen zu versiegen, es kommt zum Zwergenaufstand von Kaldain mit blutigen Scharmützeln, als die Zwerge versuchen, das Bewässerungssystem zu sabotieren König Jarl III., die Synode und Zwergenkönig Thradorik Felsspalter suchen den Konsens, doch das Problem droht zu eskalieren erst die Schlacht bei Hosra im fernen Shai-Anarat bringt durch den Sieg der aklonischen Truppen über die Shaier Derwische den Regen zurück nach Aklon. Binnen kürzester Zeit ist das Land wieder fruchtbar wie eh und je und das Bewässerungssystem ist nicht mehr von Nöten
- 4913 - 4952: König Sibelius III. Torwendil
- 4920: Unter Führung von Behrend von Germenheim nimmt ein riesiges Heer Aklonischer Truppen, Verilionischer Ritter und Ultorianischer Orden erneut Roxalbagrad ein Graf Behrend krönt sich selbst zum König von Roxalbagrad
- 4921: erste Meldungen von Gräueltaten und Massenverbrennungen in der Heiligen Stadt, trotzdem wächst die Anhängerschar Behrends in Aklon, nicht zuletzt wegen der Flut an Geschenken und Spenden aus dem fernen Roxalbagrad
- 4922: triumphaler Einzug Behrends in Aklon-Stadt, König Sibelius III. und die Synode empfangen den "Helden der Kreuzzüge" zunächst wohlwollend, wenig später ruft Behrend sich selbst zum Herrscher aller Gläubigen Ultors und zur Stimme des Gottes auf Erden aus auf Grund seiner recht "sinnesfreudigen" Auslegungen des Wortes Ultors wächst seine Anhängerschar noch weiter - dann schreiet die Inquisition ein
- 4923: Scheiterhaufen erhellen die Städte Aklons, die Anhänger Behrends fallen scharenweise von ihm ab oder werden Opfer der Flammen, er selbst verschanzt sich und seine letzten Getreuen in seinem Stadtpalast in der Hauptstadt, wird aber von Schwertbrüdern und Ordensrittern überwältigt und auf dem Marktplatz in Aklon-Stadt mit seinen letzten Kameraden geläutert. Seinen übrigen ehemaligen Anhängern wird unter der Bedingung Gnade gewährt, sich dem nächsten Zug gen Shai-Anarat anzuschließen, um das mittlerweile wieder vom Feind eroberte Roxalbagrad zurückzugewinnen
- 4952 - 5001: König Fredericus Torwendil
- 4961: Roxalbagrad fällt wieder in Ultorianische Hand
- 5001 - 5030: König Warnulf Torwendil
- 5009: die geplante Hochzeit König Harwins von Hadran mit der Akloner Prinzessin Meredith, Tochter des König Warnulf, scheitert: ein Chaos-Tor in Hadran wird aufgebrochen und die Anhänger des erschlagenen Tyrannen Baltus schließen sich den Horden des Chaos an bei der "Schlacht des Monolithen" nahe Baltopolis, dem ehemaligen Laikeria, unterliegt das Hadranische Heer gegen den übermächtigen Gegner König Harwin, letzter Spross des Hadraner Königsgeschlechts, fällt im Kampf und den Thron von Hadran besteigt der Dämon Prinz Dorgul, woraufhin Aklon seine Grenzen nach Norden schließt
- 5010: in Harogan kommt es zur Heiligen Reanimation des Ultorianischen Propheten Tarquiel, unter dessen Führung besiegen Aklonische Truppen mit Hilfe der Haroganer Magier Hadranische Chaosanhänger auf freier Feldschlacht Harogan schließt sich Aklon an und wird Teil des Reiches
- 5011: die Grafschaft Fornhall in Hadran fällt als letzter Bereich Hadrans dem Chaos anheim; das Land ist der grausamen Herrschaft des Dämons Dorgul untertan in Anguir kommt es zum Putsch durch den Thane Dabruth Mc Marnoch, der sich selbst zum Hochkönig von Anguir ernennt. Seine Unterstützung kam aus Hadran und Kolte, die ehrbaren Clans der Hochlande fliehen, sofern sie nicht erschlagen werden, nach Aklon und Haralin Anguir wird zum Verbündeten des Chaos von Hadran
- 5012: Putschversuch der letzten Revolutionäre in Baltopolis scheitert, Prinz Dorgul siegt, die Hadraner Freiheitskämpfer werden hingerichtet oder fliehen nach Aklon die Friedensverhandlungen zwischen Aklon und Shai Anarat beginnen, die Schwertzüge sind vorerst beendet
- 5013: Wiederentdeckung von Rul An-Shar im Osten der Orklande. Das Chaos greift ein, kann aber zurückgedrängt werden.
- 5014: Friedensverhandlungen von Dorrew zwischen Aklon und Shai-Anarat, den Glauben von Ultor und Al-Machial, werden erfolgreich abgeschlossen. Chaosbotschafter aus Hadran schänden die Heiligen Gebeine des St. Barathäus und ermorden Nuntius Tarenis vom Orden des Wahren Wortes. Hadran erklärt Aklon, Verilion und Haralin den Krieg. Teslad und Murel gehen verloren und eine Schlacht vor Tulderon endet in einem Blutbad für die hadranischen Truppen. Vor Tagatar in Hadran sammelt sich ein Heer, dessen einziger Zweck eine Invasion Aklon sein kann.
- 5015: Der Vormarsch Hadrans kann am Schattenhorn mit Hilfe rulonischer Verbündeter gestoppt werden. Hadran erfährt eine völlige Niederlage und muss sich bis hinter die Narbe zurückziehen. Die erheblichen Landgewinne werden von König Warnulf größtenteils der ultorianschen Synode überschrieben. Der Kirchenstaat Urs Sanctum wird gegründet. Die Synode setzt als Verwalter einen Legaten ein.
- 5019: Der dämonische Usurpator Prinz Dorgul wird in einem namenlosen und unbedeutenden Dorf in der Einöde Anguirs erschlagen. Die hadranischen Legionen ziehen sich auf der gesamten Frontbreite hinter die Grenze des noch von Truppen des verblichenen Usurpators besetzten Teils Hadrans zurück.
- 5020: Luruk an der nördlichen Grenze Hadrans wird von unbekannten Kräften allen Lebens beraubt. In den kommenden Jahren verfestigt sich die Annahme, dass die Aggressoren aus Kolte stammen und Vorboten eines Krieges sind, der alle Länder der Welt berühren wird.
- 5024: Auf der Ganzen Welt wird das Wirken Koltes sichtbar. Auf der Insel Farnau bitten die Nachfolger des Dämons Dorguls, ein Triumphirat, welches die malagitische Kirche in Hadran entmachtete, um Frieden und Hilfe. Es wird ein nahezu weltweiter Waffenstillstand erreicht. Als erstes Ziel wird die Rückeroberung der Festung Murel ausgemacht, da dies eines der Ziele Koltes zu sein scheint. Hadran verleugnet, noch Kontakt zu der Festung zu haben, aber noch wehen dort hadranische Banner. Es wird eine Expeditionsarmee zusammengestellt. Königin Gudrun verstarb in Folge eines Attentats einer Hofdame. Die Indizien sprechen dafür, dass die Hofdame von einem Schläferdämon besessen war. Der König war nach ihrem Tod nie mehr der Mann, der er vorher gewesen war. Mit Gudrun Towendil starb die vielleicht am meisten geliebt Königin Aklons, die jemals in Ultos Licht wandelte.
- 5025: Ein Angriff auf Tagatar, eine Chaosbastion im Norden Camberions, scheitert.
- 5026: Murel wird von einer Koalition unter aklonischer Führung gestürmt. Es stellt sich heraus, dass die Stadt längst nicht mehr von Menschen, sondern von etwas anderem, dunklerem besetzt wurde. Man kommt Kolte zuvor und kann Einblicke in Ihre bis dato undurchsichtigen Pläne gewinnen. In Aklon setzt eine Landflucht in die Städte ein. Dies wird mittelfristig zu Hunger und Krankheit führen.
- 5027: Tagatar, das lange durch einen geheimnisvollen Nebel vor Zugriff geschützt wurde, wird zurückerobert. Akloner Truppen kämpfen unter Prinz Konrad in Anguir gegen Kolte. In Aklon kommt es zu ersten Bauernaufständen. Ein Bauernführer namens Hofer macht dabei von sich reden.
- 5028: Die Heerzüge Koltes lösen sich auf, nachdem mehrere Ziele der Kolten gesichert oder zerstört werden konnten und die Kolten kehren nach Norden zurück. Die Kreaturen, die sie unter ihrem Banner sammelten, zahlreiche Mutanten, chaosgläubige Orks und andere verfemte Menschen, verblieben aber wo sie waren und es wird Jahre dauern, alle versprengten Reste aufzuspüren, die nun durch nahezu alle freien Lande streifen. Aklon hat weniger unter dem Krieg gelitten als andere Reiche, aber aklonische Soldaten standen fast überall im Feld. In allen Herzogtümern ist das Fehlen vieler Bürger spürbar, die im Krieg gefallen sind. Die Wirtschaft und die landwirtschaftlichen Erträge sind auf einem Tiefpunkt angelangt und durch drei Missernten in Folge bestehen auch nach dem Krieg Hunger und Not. Die Kirche scheint mit eigenen Problemen beschäftigt und keine Hilfe zu sein. Zu allem Elend kommen auch noch Berichte von einer unerklärlichen Krankheit des Königs auf, der in den letzten Kriegsjahren immer erratischer wurde.
- 5029: Der Friede von Farnau endet. Erste Klöster und Adelssitze werden durch die aufständischen Bauern geplündert. Da die Freistadt Tulderon während der Dunklen Bedrohung anteilig keine Steuern zahlte, zieht der König in Aklon Stadt erneut Truppen aus allen Herzogtümern zusammen. Die meisten Herzöge reagieren zögernd. Die Nahrungssituation in Aklon Stadt wird dramatisch. Schließlich marschieren Truppen aus Tornum nach Tulderon, wo sie sich Truppen aus Warall anschließen. Vor Tulderon fällt schließlich der Herzog von Tornum bei einem Versuch die Stadt zu stürmen. Hinter vorgehaltener Hand spricht man von sichtbarer Zurückhaltung der Waraller Truppen, welche an Verrat grenzt.
- 5030: Ubald Torwendil, das älteste noch lebende Kind Warnulfs und Gudruns, erfährt in aller Öffentlichkeit einen Fingerzeig, der als Zeichen Ultors für die Erwählung als Nuntius interpretiert wird. Er wird durch die Synode zum Nuntius erhöht. Er flieht vor dem Zorn seines Vaters nach Schareck zu Herzog Edo. Dort empfängt er neben Gesandtschaften der anderen Herzogtümer auch seinen Vater. König Warnulf kommt jedoch unter mysteriösen Umständen zu Tode. Als Prinz Konrad davon erfährt erschlägt er den alten Herzog Edo im Streit und versucht die Krone an sich zu reißen. Prinzessin Elisabeth kann ihn jedoch bremsen und die Krone an sich nehmen. Sie wird noch vor Ort durch ihre Bruder, Nuntius Ubald, gekrönt. Königin Elisabeth ernennt im Zuge der Krönungsfeierlichkeiten nominell neue Herzöge für Warall, Camberion und Schareck. Warall und Schareck galten ihr als gefährlich liberal und Camberion als unanständig. Dies mündet in dem Beginn des aklonischen Bürgerkriegs. Prinz Konrad wird festgesetzt. Nutius Ubald, der vor Ort aus Überzeugung Sündenerlasse vergab, stellt sich nicht der Synode, sondern geht nach Camberion, wo sich seine Anhängerschaft vergrößert.
- 5030 - 5036: Königin Elisabeth Torwendil
- 5031: Prinz Konrad wird ins Exil geschickt und geht nach Sythia. Prinzessin Elisabeth regiert mit harter Hand, kann die Rebellen aber nicht schlagen. Die Freistadt Tulderon schließt sich dem Herzogtum Warall an und zahlt beträchtliche Steuern und Abgaben für Schutz und freie Handelswege.
- 5033: Prinz Konrad ist wieder in Aklon, genauer in Schareck aufgetaucht und dort in Gefangenschaft geraten. Er wird von Rebellen freigekauft, fällt aber nach einem Gefecht mit gesichtslosen Magiern in die Hände eines königstreuen Grafen, der ihn der Königin überstellt. In der gleichen Lokalität taucht Wentzel Torwendil auf, ein bislang unbekannter Thronfolger, der in der Thronfolge sogar über Elisabeth stehen könnte. Wentzel ist Magier und wird auf eigenen Wunsch nach Harogan gebracht. Dort erklärt er seinen Thronanspruch.
- 5034: Konrad Torwendil soll wegen der Rückkehr aus dem Exil hingerichtet werden. Der Großmeister der Schwertbrüder bietet ihm einen Ausweg und er nimmt das Weiß, tritt von allen Ansprüchen auf die Krone zurück und wird einfacher Schwertbruder.
- 5035: Elisabeth Torwendil löst den Orden der Reichsritter nominell auf, da der Reichsmarschall Mark von Schelten selbstständig Recherchen zur Legitimität Wentzels (und damit auch der Legitimität der Königin) angestellt hat. In Camberion kommt es zur großen Feldschlacht, welche die Königstreuen durch ein Eingreifen der Reichsgarde für sich entscheiden.
- 5036: Bei einem Treffen zwischen Elisabeth und Wentzel Torwendil, sowie Hiltrud von Warall kommt es zu einem Ende des Krieges mit Schrecken. Alle drei, die aus verschiedenen Gründen in der Zukunft eine Krone tragen könnten, werden in einer magischen Anomalie gefangen gesetzt, welche Ubald Torwendil mitverantwortet hat. Elisabeth und Hiltrud sterben, so dass Wentzel im kriegsmüden Land König wird. Ubald wird vor einem ultorianischen Tribunal als falscher Nuntius entlarvt und den Flammen übergeben. Alle Herzöge beugen das Knie - einige aus Überzeugung, einige aus Kriegsmüdigkeit. Neuer Reichsmagier wird Erzmagus Yalhan aus Harogan. Die lodernden Flammen der religiösen Eiferer sind für das Verschwinden alter, sorgfältig gehorteter Geheimnisse verantwortlich. Im Jahr 5036 wurden deshalb sieben große arkane Cabale zu Reichscabalen erklärt, um diese wertvollen Schätze an Wissen wieder zu erlangen und zu schützen. Archonten, welche die Cabale leiten, wurden mit dem Titel Paladin sowie den zugehörigen Rechten und Pflichten ausgestattet.
- 5030 - 5036: König Wentzel Torwendil
- 5037: König Wentzel setzt den Reichsmagier anstatt des Reichsmarschalls an die Spitze seines Kronrates. Die ultorianische Synode wendet sich von Wentzel Torwendil ab und zieht ins Urs Sanctum um.