Verilion: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Königreich Verillion ist eine hochmittelalterliche Seehandelsmacht im Westen der bekannten Welt. [[Verilion|Königin Emiré von Verillion]] ist eine treue Verbündete [[Aklon|Aklons]] und ihre Truppen standen Seite an Seite mit den aklonischen im Krieg gegen [[Laikeria]]. Die Verillioner sind bekannt für modische und kulinarische Kapriziösen und die Hauptstadt [[Sinral]] sucht, was ästhetische Architektur und Kunst angeht, ihresgleichen.
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Die Darstellung Verillions orientiert sich am Frankreich des 17.Jhdts. Der Akzent von dem die Rede ist, ist also ein französischer. Aber es ist natürlich vollkommen in Ordnung diesen Akzent nicht in sein Charakterspiel einzubinden. Einige Spieler (oder NSC) verwenden es zwar, aber eher als humoreske Ergänzung des Charakterbildes.
'''Weinberge des Westens'''


Von der Struktur her ist Verillion ein klassischer Lehnsstaat mit ausgeprägten dezentralen Lehnsstrukturen, d.h. die Königin ist nicht die alleinige Lehnsherrin, sondern die Lehen werden von oben nach unten verteilt. Die Bezeichnungen der [[Verilioner Adelstitel|Adelstitel]] differieren naturgemäß.
== Überblick ==
Verilion ist ein frühbarock geprägtes, zentralistisches Erbkönigreich und eine bedeutende Seehandelsmacht im Westen. Weideland, Weinbau und Viehzucht tragen zum Wohlstand bei; verilionischer Käse, Wein und Duftwasser sind wichtige Handelswaren. Die Hauptstadt Sinral ist für Kunst, Architektur und höfische Kultur bekannt.


Die Mode erklärt sich, so denken wir, ebenfalls aus den historischen Anleihen. Musketierüberwürfe, Federbewährte, breitkrempige Hüte und Degen sind verbreiteter als Plattenteile, Schwert und Schild und übliche Wappenröcke. Es gibt eher barock anmutende prachtvolle, als hochmittelalterlich/ritterliche Adlige. Kunst, Literatur, Musik (kurz Kultur) werden i.A. höher geschätzt als in anderen Ländern. Man bekämpft sich eher mittels Intrigen als mit Fehden.
{| class="wikitable"
! Hauptstadt
| Sinral
|-
! Regentschaft
| Königin Emiré I. von Verilion
|-
! Währung
| 1 Or / 10 Argent / 100 Cuivre
|}


Für das einfache Volk sind die Unterschiede zur normalen fantastischen Darstellung naturgemäß geringer.
Das Land wird überwiegend von Menschen, Elfen, Zwergen und Halblingen bewohnt. Offiziell anerkannt sind [[Ultor]], [[Fadea]] und [[Suavis]].


Die Farben von Verilion: Himmelblau-Golden. Das Wappen: Goldene heraldische Rose.
== Krone und Staat ==
Königin Emiré steht im Mittelpunkt der zentralistischen Monarchie. Die Krone vergibt und entzieht Lehen, bestimmt Steuern und Zölle, spricht Recht und entscheidet über Krieg, Frieden und Außenpolitik. Im verilionischen Staatsverständnis werden Krone und Staat weitgehend als Einheit betrachtet.


Als wichtigste Personen des öffentlichen Lebens kann man die bereits auf Spielen erschienenen Personen zählen:
Emiré herrscht seit mehreren Jahrzehnten. Da ihre beiden Kinder nicht mehr als wahrscheinliche Thronfolger gelten, wird die Bestimmung eines entfernteren Verwandten erwartet. Die Sicherung einer geordneten Nachfolge ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Krone.


* Kardinal Richard de Lieux: Ein ultorianischer Kardinal (den Titel gibt es nur in Verillion), der der Kirche im Reich vorsteht.
Das Zentrum der ultorianischen Kirche Verilions befindet sich in Sinral. Kardinal Richard de Lieux führt die Staatskirche und besitzt auch am Hof erheblichen politischen Einfluss. Der Titel Kardinal ist eine Besonderheit Verilions.
* Duchesse de Lyon (Herzogin)
* Monsterjäger Renoir Lopin: Berühmt durch die erfolgreiche Jagd auf den Werwolf von Sinral und sein Buch "Das Herz des Jägers" (war eigentlich ein Flop).
* Marquis de Montfort: Der im Auftrag der Königin die schreckliche Bestie von Mont Gont erlegte.
* Caspar de Rove: Verilionischer Großmeister im Quartospiel, seit neuestem auch oft am Hofe der Königin als strategischer Berater gesehen, der Erfinder des vernichtenden Zuges


In Verilion gibt es zwei Regionen welche bereits öfter aktiv bespielt wurden bzw. aus welchem einige Charaktere auf Spielen kommen.
== Herzogtümer und Regionen ==
Das Reich gliedert sich in drei große Herzogtümer:


* [[Falkenstein]]
* '''Le Grand Beau''' umfasst den südlichen Raum um Falkenstein und Akladam sowie die zentrale Region um Sinral.
* [[Nymphenhain]]
* '''La Clémence Belle''' umfasst [[Nymphenhain]] und Petit Pays.
* '''Dense Forêt''' umfasst die nördlichen Freistädte Teslad und Murel.


Weitere Orte die im Hintergrund von Spielern auftauchen :
Falkenstein wird als Region und Herzogtum Verilions geführt und ist keine Stadt oder Ortslage. Die dicht besiedelten und landwirtschaftlich ertragreichen Gebiete tragen den größten Teil der Steuern. Nymphenhain besitzt brachliegendes Ackerland und teilweise wieder erschlossene Silberminen. Dense Forêt wurde während der [[Kampagne Dunkle Bedrohung|Dunklen Bedrohung]] schwer verwüstet; Murel fiel als nahezu menschenleere Ruine an Verilion zurück.


* [[Mont-Artois|Baronie Mont-Artois]]
== Adel, Hof und Verwaltung ==
Die [[Verilioner Adelstitel]] folgen einer eigenen Tradition. Zum Hochadel zählen die königliche Familie, Herzöge und kirchliche Fürsten; Grafen, Barone und Ritter bilden den Landadel. Königstreue wird durch Abgaben, Anwesenheit bei Hofe und Heerfolge gezeigt.
 
Sinral ist das Zentrum von Rang, Patronage und persönlicher Loyalität. Mode, Musik, Sprache, Tänze und Umgangsformen der Königin gelten als Vorbild. Esprit, Bildung und wirkungsvolle Selbstdarstellung sind für den Einfluss am Hof oft ebenso wichtig wie Besitz.
 
Die Magistrate sind unmittelbar der Königin verpflichtete Beamte. Sie führen Korrespondenz, Register und Verwaltung und kontrollieren den Informationsfluss zwischen Hof, Städten und Provinzen.
 
== Hommes d’Honneurs ==
Die Hommes d’Honneurs bilden die persönliche Leibgarde der Königin. Sie umfasst 500 sorgfältig ausgewählte und hervorragend ausgebildete Elitekrieger. Neben Waffenfertigkeiten werden Bildung, höfische Umgangsformen und politische Zuverlässigkeit verlangt. Die Garde schützt die Königin und übernimmt besondere Aufträge der Krone.
 
== Städte und Landbevölkerung ==
Verilion besitzt nur wenige Städte. Städter gelten als frei und werden durch königliche Magistrate unter Mitwirkung beratender Bürgervertretungen verwaltet. Ein Unfreier, der nachweislich 300 Tage in einer Stadt lebt, ohne dass ein Herr Anspruch auf ihn erhebt, kann sich um das Stadtrecht bewerben.
 
Auf dem Land leben Freie und Unfreie auf Gütern, die häufig alle notwendigen Gewerke umfassen. Freilassung ist durch den Adel möglich; umgekehrt kann ein Freier durch Gerichtsurteil unfrei werden.
 
== Militär ==
Das frühere stehende Heer wurde durch die langen Kriege, die Befreiung Teslads und die Belagerung Murels stark geschwächt. Königin Emiré ersetzte es weitgehend durch ein System der Heerfolge. Adelige müssen aus ihren Lehen Truppen stellen.
 
Die Bevölkerung wird ab dem dreizehnten Lebensjahr regelmäßig ausgebildet. Die Hommes d’Honneurs übernehmen die Waffenübungen, während Klöster Kenntnisse in Krankenpflege und Heilkunst vermitteln.
 
== Außenpolitik ==
Verilion ist eine bedeutende Seehandelsmacht. Das traditionsreiche Bündnis mit Aklon wurde durch den aklonischen Bürgerkrieg belastet. Freundschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen bestehen außerdem zu Urs Sanctum und Haralin; Sythia ist ein wichtiger Handelspartner.
 
Lir erhob Anspruch auf Weideland bei Teslad. Verilion erkannte diesen Anspruch nicht an. Nach der Rückkehr König Zitavas und der politischen Neuordnung Lirs wurden Verhandlungen abgebrochen und Truppen in Bereitschaft versetzt. Im Konflikt zwischen Haralin und Raikal sagte Verilion Haralin Unterstützung zu.
 
Mit Murash verbindet Verilion eine alte Feindschaft, die gegenwärtig durch ein nicht förmlich besiegeltes Stillhalteverhältnis begrenzt wird.
 
== Bekannte Personen und Regionen ==
Zu den bekannten Persönlichkeiten gehören:
 
* Kardinal Richard de Lieux;
* die Duchesse de Lyon;
* der Monsterjäger Renoir Lopin;
* der Marquis de Montfort;
* Caspar de Rove, Großmeister des Quartospiels und strategischer Berater.
 
Häufig bespielte Regionen sind [[Falkenstein]] und [[Nymphenhain]]. Als weiterer Hintergrundort ist die [[Mont-Artois|Baronie Mont-Artois]] bekannt.
 
== Dokumente und Überlieferungen ==
* [[:Datei:Wissenswertes über Verilion.pdf|Wissenswertes über Verilion – vollständiges Handout]]
 
 
[[Kategorie:Verilion]]

Aktuelle Version vom 6. September 2026, 07:25 Uhr

Verilion
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Kartenausschnitt Verilion
Kartenausschnitt: Verilion
TypLand
StatusBestehend

Weinberge des Westens

Überblick

Verilion ist ein frühbarock geprägtes, zentralistisches Erbkönigreich und eine bedeutende Seehandelsmacht im Westen. Weideland, Weinbau und Viehzucht tragen zum Wohlstand bei; verilionischer Käse, Wein und Duftwasser sind wichtige Handelswaren. Die Hauptstadt Sinral ist für Kunst, Architektur und höfische Kultur bekannt.

Hauptstadt Sinral
Regentschaft Königin Emiré I. von Verilion
Währung 1 Or / 10 Argent / 100 Cuivre

Das Land wird überwiegend von Menschen, Elfen, Zwergen und Halblingen bewohnt. Offiziell anerkannt sind Ultor, Fadea und Suavis.

Krone und Staat

Königin Emiré steht im Mittelpunkt der zentralistischen Monarchie. Die Krone vergibt und entzieht Lehen, bestimmt Steuern und Zölle, spricht Recht und entscheidet über Krieg, Frieden und Außenpolitik. Im verilionischen Staatsverständnis werden Krone und Staat weitgehend als Einheit betrachtet.

Emiré herrscht seit mehreren Jahrzehnten. Da ihre beiden Kinder nicht mehr als wahrscheinliche Thronfolger gelten, wird die Bestimmung eines entfernteren Verwandten erwartet. Die Sicherung einer geordneten Nachfolge ist deshalb eine der wichtigsten Aufgaben der Krone.

Das Zentrum der ultorianischen Kirche Verilions befindet sich in Sinral. Kardinal Richard de Lieux führt die Staatskirche und besitzt auch am Hof erheblichen politischen Einfluss. Der Titel Kardinal ist eine Besonderheit Verilions.

Herzogtümer und Regionen

Das Reich gliedert sich in drei große Herzogtümer:

  • Le Grand Beau umfasst den südlichen Raum um Falkenstein und Akladam sowie die zentrale Region um Sinral.
  • La Clémence Belle umfasst Nymphenhain und Petit Pays.
  • Dense Forêt umfasst die nördlichen Freistädte Teslad und Murel.

Falkenstein wird als Region und Herzogtum Verilions geführt und ist keine Stadt oder Ortslage. Die dicht besiedelten und landwirtschaftlich ertragreichen Gebiete tragen den größten Teil der Steuern. Nymphenhain besitzt brachliegendes Ackerland und teilweise wieder erschlossene Silberminen. Dense Forêt wurde während der Dunklen Bedrohung schwer verwüstet; Murel fiel als nahezu menschenleere Ruine an Verilion zurück.

Adel, Hof und Verwaltung

Die Verilioner Adelstitel folgen einer eigenen Tradition. Zum Hochadel zählen die königliche Familie, Herzöge und kirchliche Fürsten; Grafen, Barone und Ritter bilden den Landadel. Königstreue wird durch Abgaben, Anwesenheit bei Hofe und Heerfolge gezeigt.

Sinral ist das Zentrum von Rang, Patronage und persönlicher Loyalität. Mode, Musik, Sprache, Tänze und Umgangsformen der Königin gelten als Vorbild. Esprit, Bildung und wirkungsvolle Selbstdarstellung sind für den Einfluss am Hof oft ebenso wichtig wie Besitz.

Die Magistrate sind unmittelbar der Königin verpflichtete Beamte. Sie führen Korrespondenz, Register und Verwaltung und kontrollieren den Informationsfluss zwischen Hof, Städten und Provinzen.

Hommes d’Honneurs

Die Hommes d’Honneurs bilden die persönliche Leibgarde der Königin. Sie umfasst 500 sorgfältig ausgewählte und hervorragend ausgebildete Elitekrieger. Neben Waffenfertigkeiten werden Bildung, höfische Umgangsformen und politische Zuverlässigkeit verlangt. Die Garde schützt die Königin und übernimmt besondere Aufträge der Krone.

Städte und Landbevölkerung

Verilion besitzt nur wenige Städte. Städter gelten als frei und werden durch königliche Magistrate unter Mitwirkung beratender Bürgervertretungen verwaltet. Ein Unfreier, der nachweislich 300 Tage in einer Stadt lebt, ohne dass ein Herr Anspruch auf ihn erhebt, kann sich um das Stadtrecht bewerben.

Auf dem Land leben Freie und Unfreie auf Gütern, die häufig alle notwendigen Gewerke umfassen. Freilassung ist durch den Adel möglich; umgekehrt kann ein Freier durch Gerichtsurteil unfrei werden.

Militär

Das frühere stehende Heer wurde durch die langen Kriege, die Befreiung Teslads und die Belagerung Murels stark geschwächt. Königin Emiré ersetzte es weitgehend durch ein System der Heerfolge. Adelige müssen aus ihren Lehen Truppen stellen.

Die Bevölkerung wird ab dem dreizehnten Lebensjahr regelmäßig ausgebildet. Die Hommes d’Honneurs übernehmen die Waffenübungen, während Klöster Kenntnisse in Krankenpflege und Heilkunst vermitteln.

Außenpolitik

Verilion ist eine bedeutende Seehandelsmacht. Das traditionsreiche Bündnis mit Aklon wurde durch den aklonischen Bürgerkrieg belastet. Freundschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen bestehen außerdem zu Urs Sanctum und Haralin; Sythia ist ein wichtiger Handelspartner.

Lir erhob Anspruch auf Weideland bei Teslad. Verilion erkannte diesen Anspruch nicht an. Nach der Rückkehr König Zitavas und der politischen Neuordnung Lirs wurden Verhandlungen abgebrochen und Truppen in Bereitschaft versetzt. Im Konflikt zwischen Haralin und Raikal sagte Verilion Haralin Unterstützung zu.

Mit Murash verbindet Verilion eine alte Feindschaft, die gegenwärtig durch ein nicht förmlich besiegeltes Stillhalteverhältnis begrenzt wird.

Bekannte Personen und Regionen

Zu den bekannten Persönlichkeiten gehören:

  • Kardinal Richard de Lieux;
  • die Duchesse de Lyon;
  • der Monsterjäger Renoir Lopin;
  • der Marquis de Montfort;
  • Caspar de Rove, Großmeister des Quartospiels und strategischer Berater.

Häufig bespielte Regionen sind Falkenstein und Nymphenhain. Als weiterer Hintergrundort ist die Baronie Mont-Artois bekannt.

Dokumente und Überlieferungen