Lir
| Lir | |
|---|---|
Kartenausschnitt: Lir | |
| Typ | Land |
| Status | Bestehend |
Überlegenheit durch Stahl
Überblick
Lir ist ein osteuropäisch geprägter Handelsstaat und eine Seemacht am Westmeer. Für den früheren Schiffbau wurden große Teile der Wälder gerodet. Der karge, rötliche Boden ist jedoch reich an Erzen, und lirischer Stahl gilt als der härteste der bekannten Welt.
| Hauptstadt | Lirnal |
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| Regentschaft | König Zitava von Lir; im Norden erhebt Zar Koschej Anspruch |
| Währung | 1 Rubel / 100 Kopeken |
Wirtschaft und Gesellschaft
Bergbau, Metallverarbeitung, Waffenproduktion und Seehandel bilden die wirtschaftliche Grundlage. Die Qualität lirischer Waffen verschafft dem Reich politischen Einfluss und macht seine Erzeugnisse in vielen Ländern begehrt. Menschen stellen den größten Teil der Bevölkerung, doch auch Zwerge sind in Bergbau und Handwerk stark vertreten.
Allgemeines
Lir ist ein hochmittelalterlicher Handelsstaat & Seemacht im Westmeer, das in erster Linie von Menschen bewohnt wird, jedoch sind auch viele Zwerge anzutreffen. Durch unkontrolliertes Abholzen der einstmals dichten Wölder zum Bau von Schiffen ist das Land karg und steinig. Aber der rostrote Boden ist öberreich an Erzen. Durch die Verhöttung und Verarbeitung von Stahl ist Lir zu einem möchtigen Wirtschaftsfaktor aufgestiegen. Lirstahl gilt als der hörteste Stahl der Welt.
Die Hauptstadt von Lir ist LIRNAL.
Gesellschaftsstruktur
Lir ist durch ein sehr klares hierarchisches System geprögt. Auf der unteren Stufe stehen die Bauern und Arbeiter. Diese sind fast ausnahmslos völlig ungebildet, sehen niemals weiter als öber die Grenze ihres Dorfes hinaus und werden ihren Stand niemals verlassen. Die Lirer Bevölkerung ist es gewohnt, unter hörtesten Bedingungen ihr Dasein zu fristen und gröötes Ungemach zu ertragen. Diese Leidensföhigkeit macht sie zu guten Soldaten, da die Lirer auch noch weiter kömpfen, wenn sie aus unzöhligen Wunden bluten. Ein Lirer kömpft dort, wo man ihn hinstellt, bis er stirbt. Auf der anderen Seite fehlt ihnen die Eigeninitiative, was sie nicht för Kommandounternehmen oder öhnliches auszeichnet.
Die zweite Schicht bilden die börgerlichen Höndler. Diese haben nichts mit der ungebildeten Unterschicht zu tun. Die Höndler sind die wirtschaftliche Triebfeder Lirs. Gröötenteils hoch gebildet, öbersteigt ihr politisches Geschick im Umgang mit den anderen Löndern der Phönixwelt oftmals das der herrschenden Schicht der Bojaren. Sie haben allerdings keinerlei politische Macht und sind nur sich selbst, ihren Familien und Handelshöusern verpflichtet. Auf der Suche nach neuen Geschöftsfeldern und Absatzmörkten för ihre Waren durchstreifen viele Lirer Höndler die Welt. Beherrscht wird Lir durch die Bojaren, den Lirer Adel.
Handel
Die Hauptexportgöter Lirs sind Felle und Waffen aus dem beröhmten Lirer Stahl. Das Erz för die Waffenproduktion wird an vielen Stellen im Land gewonnen. Die ergiebigsten und besten Minen liegen allerdings im Söden Lirs, im Varkashangebirge. För den besten Stahl der Welt lohnt es sich, das Erz im Varkashangebirge zu schörfen, auch wenn die Prösenz der Chaoszwerge dort die Erschlieöung nicht leicht machen.
Hadran war lange der wichtigste Handelspartner Lirs. Lirer Waffen werden aber nicht mehr exklusiv an die Legionen Laikerias geliefert. Durch das Böndnis mit Laikeria hatten Verilion, Aklon und Haralin wöhrend des Krieges ein Handelsboykott gegen Lir verhöngt, das aber seit dem Rat von Farnau aufgehoben ist.
Die Lirer Höndler sind aber ebenso bemöht, neue Absatzmörkte in Raikal, Helingard, Sythia oder den Wilden Landen zu erschlieöen. Aufgrund der Distanz ist der Handel mit diesen Löndern aber deutlich unsicherer und der Gewinn föllt geringer aus.
Herrschaft und Religion
König Zitava beansprucht den Thron in Lirnal. Der frühere Zar Ivan Michail Dostoroj II. wurde vom Isbrannaja Rada für tot erklärt; seine Anhänger werden verfolgt. Staatsreligion ist der Glaube an Malagash. Die Verehrung Ultors und Varkaz’ ist verboten.
Gegenwart
König Zitava herrscht in Lirnal. Der frühere Zar Ivan Michail Dostoroj II. verschwand 5038 ohne benannten Erben und wurde später von der Isbrannaja Rada für tot erklärt. Der zunächst übergangsweise herrschende Zarenrat wurde nach Zitavas Rückkehr aufgelöst und durch die Isbrannaja Rada ersetzt. Malagash wurde zur Staatsreligion erhoben; die Kulte Ultors und Varkaz’ sind verboten.
Die Machtübernahme ging mit Verfolgungen und Hinrichtungen zarentreuer sowie nicht malagitischer Eliten einher. 5040 verlor der einflussreiche Vitali Stern sämtliche Titel, seine Familie wurde geächtet und der Stahlkonzern Stahlprom vom Staat eingezogen.
Das frühere Bündnis mit Laikeria ist zerbrochen. Dort wurden Soldaten lirischer Herkunft aus dem bewaffneten Dienst entfernt und der unbewaffneten Legio Opus zugewiesen. Seitdem nehmen Auswanderung und Fahnenflucht zu. Im Norden erhebt weiterhin der untote Zar Koschej Anspruch auf die Herrschaft. Zitava ist davon unabhängig als König Lirs gegenwärtig.